Bauantrag von Arkitektus: Startschuss an der Prämienstraße

Von: vm
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Die alten Backsteinhäuser sind gewichen, derzeit wird die Baugrube für drei Wohngebäude mit integriertem Pflegedienst ausgehoben. Foto: Verena Müller

Alsdorf. Ende des Jahres hatte Arkitektus den Bauantrag bei der Stadt Alsdorf eingereicht, seit knapp drei Wochen werden nun an der Prämienstraße Fakten geschaffen: Die alten Bergarbeiterhäuser sind abgerissen, nun wird eine Baugrube ausgehoben.

Geplant sind drei moderne Wohngebäude in viergeschossiger Bauweise mit – im Vergleich zur umgebenden Bausubstanz – recht kontrastreichem Äußeren. Laut der Technischen Beigeordneten der Stadt, Susanne Lo-Cicero Marenberg, ist der eingereichte Bauantrag „nach bisherigem Prüfstand auch genehmigungsfähig, so dass im Ausschuss lediglich eine mündliche Information erfolgt, sobald die Genehmigung erteilt wird“. Vorgestellt worden waren die Pläne der deutschen Firma mit belgischem Kopf bislang der Politik nicht.

Was hat den Investor zum Kauf des Grundstücks bewogen? Gordon Lambertz, Sprecher der Arkitektus GmbH, sagt auf Nachfrage durch unsere Zeitung: „Das ist ein super Bauland, in guter Lage nahe dem Busbahnhof und für Alt und Jung geeignet.“ Was im Detail geplant ist, erläutert er ebenfalls: „Wir planen Tiefgaragen und im Erdgeschoss Räume für Gewerbe. Hier soll ein sozialer Pflegedienst einziehen, Gespräche haben schon stattgefunden. In zwei der drei Gebäuden wird die erste Etage an den Pflegedienst vermietet, ähnlich wie in Eschweiler, mit selbstbestimmten Wohneinheiten, Aufenthaltsräumen und 24-Stunden-Pflege.“

Acht Millionen Euro

Der Fokus läge auf kleineren Wohnungen, „wie sie derzeit überall in Nordrhein-Westfalen gebraucht werden. Also zwischen 45 und 68 Quadratmeter groß. Die sind gleichermaßen für Singles, Studenten und Senioren interessant.“ Man werde wärmetechnisch besser als gefordert bauen, so dass die Energiekosten gering sein würden. Insgesamt sind 75 Wohneinheiten vorgesehen. Und die Kosten?„Plus minus wird sich die Investitionssumme auf acht Millionen Euro belaufen“, so Lambertz.

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