Würselen - „Basta” bieten Spaß und Hits

„Basta” bieten Spaß und Hits

Von: Marion Schumacher
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Stets adrett, doch gern mal sc
Stets adrett, doch gern mal schräg: „Basta” begeisterten auf Burg Wilhelmstein.

Würselen. Ist es unhöflich, während eines Songs zu lachen? Nein - denn genau das ist es, was die fünf von „Basta” mit ihren speziellen Texten und Performance möchten. Anlässlich ihres Zehnjährigen legten die Kölner Jungs auf Burg Wilhelmstein ein Stand-up-Comedy-a-cappella-Spektakel hin.

Vorher kündigten sie ein Video an, das mit einem besonderen, unauffälligen Gast gedreht werden sollte. Ein Star-shooter namens Daniel, bekannt aus „Starwars”, mischte sich, verfolgt von „Prinzessin Lea” unters Publikum. „Tut einfach so, als wäre der Typ ganz normal und macht einfach mit. Ihr könnt Euch dann bei Youtube bewundern”, grinste Tenor William Wahl.

Dann ging es los mit „SOS” - ursprünglich von Abba, aber von „Basta” einzigartig anders interpretiert. Ebenso unterhaltsam wie witzig, immer unterstrichen durch gelungene Gestik, Mimik mit locker-leichten Choreografien ging es weiter. Beim Song über das Verliebtsein in ein hässliches Mädchen zu RocknRoll-Sound mit fast akrobatischen Einlagen blieb kein Auge trocken. Bei „Du bist so cool” zeigten die Fünf, dass es in einer Disco cool bis unterkühlt zugehen kann. Auch mit Immitationen von Dean Martin und Herbert Grönemeyer brachte „Basta” das Publikum zum Jubeln.

Ebenso bei Ansagen wie „Unser William Wahl schreibt die meisten Texte für unsere Lieder ... ab, er ist sozusagen der Guttenberg der A-cappella Szene”. „Flockblöten” kamen bei „I cant get no satisfaction” zum Einsatz und wurden neben Mikrofonständern auf dem Boden zertrümmert. Nach einer Pause ging es mit Reaggae und der musikalischen Frage „Shall we leagalize a-cappella?” weiter. „Yes” rief das Publikum prompt. Egal ob „Wild Thing”, der Lover oder auch „Bratislava” und Pilava, egal ob mit Gitarre oder Mundharmonika, die Fünf zeigten enorme Vielseitigkeit und wurden mit Standig Ovations belohnt.

Im Gespräch mit unserer Zeitung erzählt Andreas Hardegen (Bass), dass das neue Liveprogramm am 8. September beginnt und die neue CD „Basta macht blau” am 16. September zu haben ist: „Von Straßenmusik haben wir die klassiche Laufbahn mit Singen auf Hochzeiten, Geburtstagen, bei Promis eingeschlagen bis zu dem, was wir heute sind. Mit unserer neuen CD wollen wir wieder ein breites Publikum ansprechen und sagen „Geht doch mal entspannt mit den Dingen um, die ihr tut!” Eines stand für alle Besucher am Ende des zweistündigen Konzerts fest: Für „Basta” ist noch lange nicht basta!
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