Alsdorf - Barrierefreies Karussell am Tierpark

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Barrierefreies Karussell am Tierpark

Von: dag
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Hier können alle mitfahren: Das „Rollstuhlfahrer-Karussell“ fand nach seiner offiziellen Übergabe auch sofort begeisterte Anhänger. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Im Freizeitgelände „Tierpark Alsdorfer Weiher“ gibt es wieder etwas Neues, um Fantasie und Spaß am freien Spiel sowie die gesunde Entwicklung von Kindern zu fördern. Und zwar das Rollstuhlfahrer-Karussell.

Während des Vorstellungstermins wurde das Karussell sogleich von behinderten und nicht behinderten Kindern gemeinsam ausprobiert.

Das behindertengerechte Karussell fügt sich nahtlos in ein Ensemble von weiteren Spielgeräten ein. So ergibt sich eine stimmige Spiellandschaft, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse Heranwachsender zugeschnitten ist. Ganz im Sinne der integrativen Idee können hier auch behinderte Menschen mit „barrierefreien Spielgeräten“ möglichst selbstständig aktiv werden. Das „Rollstuhlfahrer-Karussell“ ist Spielgerät und Spielpartner zugleich. „Eine tolle Sache!“, freute sich Bürgermeister Alfred Sonders und blickte zufrieden in die Runde. Es sei nach dem „Garten der Sinne“ hier bereits das zweite Angebot für behinderte Menschen.

Das „Rollstuhlfahrer-Karussell“ kostet samt Montage mit Ausschachtung und Einfassung, Zuwegung und Umrandung mit Verbund-Pflasterung sowie neuem Rasen ringsum rund 36.000 Euro.

Die Initialzündung für das behindertengerechte Spielgerät haben das Stadtprinzenpaar Horst und Gerti gegeben, wie der Erste Bürger der Stadt erläuterte. Die Tollitäten hatten mit dem Erlös aus ihrem Pin-Verkauf das Startkapital geliefert. Zu diesen 3500 Euro gesellten sich 5000 Euro von der Sparkasse und 1000 Euro von der VR-Bank. Des weiteren kamen 1111 Euro hinzu, die während der Veranstaltung der Rot-Weißen Funken gesammelt wurden, in dessen Rahmen Bürgermeister Alfred Sonders der Goldene Funke verliehen wurde. Ein Obolus des Tierparkvereins sowie eine Vielzahl von Einzelspenden komplettierten den aufzubringenden Eigenanteil Stadt Alsdorf. Die andere Hälfte der Gesamtsumme finanzierte die Städteregion Aachen im Rahmen der Maßnahmen zur Förderung von Tourismus und Erholungseinrichtungen.

Abschließend warf der Bürgermeister noch einen Blick nach vorn: „Für die geplante neue Hängebrücke haben wir etwa die Hälfte des Geldes zusammen, so dass wir dann vielleicht im Frühjahr die nächste Neuerung haben.“

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