Bardenberger umjubeln Dreigestirne im Doppelpack

Von: ehg
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Der Präsident des Ausschusses Bardenberger Karneval (ABK), Hartmut Schmitz (l.), begrüßte zahlreiche neue Senatoren.

Würselen. Mit einem stattlichen Dreigestirn aus eigenen Reihen feiert der Ausschuss Bardenberger Karneval (ABK) sein viermal elfjähriges Bestehen. Wie schon bei seiner Proklamation ließen die Närrinnen und Narren aus dem „Dörflein“ Seine Tollität Willi II. (Tischler), Seine Deftigkeit Bauer Schorch (Hans-Georg Peters) und Ihre Lieblichkeit Klaudia (Klaus Rothaar) auf der Matinee zu Ehren der Senatoren ein zweites Mal hochleben.

Ihr Einmarsch in die festlich-karnevalistisch herausgeputzte Mehrzweckhalle an Wilhelmstein gestaltete sich zu einem Triumphzug. Zu Ehren kamen aber auch alle ehemaligen Vorstandsmitglieder des Ausschusses, an ihrer Spitze der langjährige Präsident Hans Frings und Ehrenpräsident Werner Birmanns. Sie dekorierte Präsident Hartmut Schmitz mit dem Sessionsorden. Aber nicht nur sie, sondern auch die Senatoren, „ohne die wir den Karneval in Bardenberg nicht finanzieren könnten“.

Als neue Senatoren erhielten zum ersten Mal einen Orden: Nabil Bonslimi Khidira, Andreas Schiller, Gerd Grevenstein, Josef Grevenstein, Josefine Hellmanns, Delon Isho Koshaba und Ingrid Sipprath-Quandel. Unter den Gästen begrüßte Präsident Schmitz auch Bürgermeister Arno Nelles.

Nachdem „Et Dörflein“, Bardenbergs Nationalhymne aus der Feder von Hans Vohn, und die vom Prinzen angestimmten Lieder verklungen waren, nahm die Matinee Fahrt auf. Die „Yellow Cats“ stellten ihre tänzerischen Qualitäten in Schwarz-Rot unter Beweis. Und Prinzenmariechen Lisa (Hanf) entpuppte sich erneut als tänzerischer Wirbelwind. Einen ersten Angriff auf die Lachmuskeln startete „Liselotte Lotterlappen“, eine unvergleichliche Comedy-Dame.

Mit einem kaum zu bändigenden Mundwerk klopfte das trotz allem liebenswürdige Plappermaul seine Sprüche. Das närrische Auditorium hatte seinen Spaß. Der Boden war bereitet für den Aufmarsch des düvelstädtischen Dreigestirns, Prinz Harald I., Bauer Achim und Jungfrau Gregoria, mit „riesigem“ Gefolge, KWK, Prinzengarde und schmuckem mittelalterlichen Hofstaat. Als ungeladener Gast machte sich Hans-Heinz Hammelböck alias Joachim Jung, Comedy Künstler 2013, auf der Bühne zu schaffen. Er strapazierte die Lachmuskulatur des närrischen Auditoriums.

Eine kurze Verschnaufpause war angebracht. Und diese füllte die Tanzgarde der Bardenberger Prinzengarde beschwingt aus. Da durfte der Stadtkinderprinz Lucas I. (Fuhrmann) nicht fehlen. Mit seinem Gefolge machte auch er in Begleitung einer „Hölze Päed“-Abordnung mächtig Eindruck. Im „Gepäck“ hatte er den Vizepräsidenten des Verbandes der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise, Hans-Josef Bülles. Er zeichnete den ABK-Vorsitzenden für 25-jährige Vorstandstätigkeit mit dem Verbandsorden in Gold aus.

Zu Ehren des Bauern „tobten“ sich „Willi und Willi“ aus Düren in einem jecken Zwiegespräch aus. Dem bunten karnevalistischen Treiben setzte der Joe Cocker aus Aachen, Jupp Ebert, der ehemaligen Frontmann der „Rain-City-Rollers“, eine rockig-fetzige Krone auf, wie in alten Zeiten. Nicht zuletzt mit seinem legendären „You never walk alleng“.

Beim großen Finale ließ Ehrenpräsident und Ex-Prinz Werner Birmanns sein Herz wieder einmal unbeschwert für den Karneval im „Dörflein“ schlagen. Gut gerüstet kann es nunmehr den tollen Tagen entgegenfiebern.

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