Würselen - Bardenberger CDU vertraut weiter auf Kaussen-Lingens

Bardenberger CDU vertraut weiter auf Kaussen-Lingens

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:

Würselen. Der CDU-Ortsverband Bardenberg hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Auf seiner Mitgliederversammlung wählte er gemäß der neuen Satzung einen stellvertretenden Vorsitzenden, den auf Pley wohnhaften Marc Knisch.

Als Vorsitzender wurde für weitere zwei Jahre Herbert Kaussen-Lingens bestätigt. „Ich freue mich, dass ich den Ortsverband weiter führen darf”, bedankte er sich für das ihm bei der Wahl entgegengebrachte große Vertrauen.

Alle Stimmen der anwesenden Mitglieder konnte Geschäftsführer Erich Benatzky bei seiner Wiederwahl auf sich vereinigen. Zügig und harmonisch verliefen auch die übrigen Wahlen.

Als Gäste begrüßte Vorsitzender Kaussen-Lingers den 1. Beigeordneten der Stadt, Werner Birmanns, den noch kommissarischen Vorsitzenden des Stadtverbandes, Hans-Josef Bülles, und die wiedergewählte Kreisvorsitzende der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA), Gudrun Ritzen, sowie den JU-Vorsitzenden Martin Lingens.

Mit dem Vorsitzenden blickte die Versammlung auf zwei turbulente Jahre zurück, was die Wahlen anbetreffe. Die Europawahl und die Bundestagswahl seien ein voller Erfolg gewesen. Bei den Kommunalwahlen sei es nicht nach Wunsch gelaufen. Dennoch hätten die Bardenberger Christdemokraten ihre drei Kandidaten durchbringen können. In einem Bezirk habe man trotz des enttäuschenden Gesamtergebnisses noch zugelegt. Für die Zukunft sei Bardenberg gut aufgestellt, zumal eine Reihe junger Leute für die CDU hätte gewonnen werden können. Im Stadtverband habe Bardenberg ob seiner Präsenz in Fraktion und Partei ein gewichtiges Wort mitzureden.

Infos zum Zeltdach-Einsturz

Zudem: Endlich habe die Freiwillige Feuerwehr in ein neues Gerätehaus umziehen können, hieß es während der Versammlung. Und als erste Schule in Würselen sei die Grundschule An Wilhelmstein saniert und energetisch auf Vordermann gebracht worden, nannte Kaussen-Lingens zwei Beispiele für CDU-Politik trotz klammer städtischer Kassen. Er erinnerte nicht zuletzt an die 20-jährige Partnerschaft mit Schönbrunn in Thüringen.

Und daran, dass der dortige Landrat Thomas Müller sein Versprechen einlöste und mit dem Fahrrad ins „Dörflein” gestrampelt sei. Darüber hinaus sei das Wiesenfest nach wie vor eine Attraktion. Dennoch würden Überlegungen angestellt, wie sie in Zukunft erhalten und noch gesteigert werden könne.

Beigeordneter Werner Birmanns informierte ausführlich über den Einsturz des Zeltdaches auf der Burg Wilhelmstein. Froh war er, dass die Stadt und die mit dem Aufbau betraute Stadtentwicklungsgesellschaft plusminus Null aus der fatalen Geschichte herauskämen. Zum Winterdienst im Allgemeinen sagte Birmanns: „Wir müssen akzeptieren, dass wir uns auf solche extremen Situationen, wie sie von Weihnachten bis Neujahr vorgeherrscht haben, nur bedingt einstellen können.”

Über den Verlauf der einjährigen Restaurierungsarbeiten am Wegekreuz Ecke Heidestraße/Alter Schüttsberg durch den Kohlscheider Steinmetz Cornel Bücken berichtete Ehrenmitglied Joseph Bongard. Er bedankte sich bei der Stadt, dass das alte Kreuz im alten Glanz neu erstrahlt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert