Barbara Dennerlein spielt auf Eule-Orgel

Von: ehg
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Gastiert in der Würselener Pfarrkirche St. Sebastian: die Organistin Barbara Dennerlein. Foto: Stock/Imargo

Würselen. Dem Förderkreis Kirchenmusik Würselen ist es gelungen, die international bekannte Organistin Barbara Dennerlein zu verpflichten. Am Freitag, 1. April, wird sie im „Dom“ ein Konzert auf der Eule-Orgel geben. Durch die Übertragung des Konzerts auf eine Leinwand in der Apsis von St. Sebastian wird das Erlebnis des einmaligen Konzerts optisch verstärkt werden.

Die 51-jährige Münchenerin verhalf Mitte der 1980er Jahre der Hammond-Orgel im Jazz in Deutschland zu einer neuen Popularität. Sie gehört zum Kreis der wenigen deutschen Künstler mit internationaler Reputation. Angeregt durch eines erstes Kirchenorgelkonzert bei den Bachtagen in Würzburg 1994 begann eine intensive Beschäftigung mit der „Königin der Instrumente“, der Kirchen- und Konzertorgel.

Durch die meisterhafte Beherrschung des Pedalspiels und ihre enorme Kreativität gelingt es Barbara Dennerlein, mit unter anderem von ihr speziell für die Pfeifenorgel komponierten Werken die immensen Klangmöglichkeiten auszuschöpfen, etwas komplett Neues zu kreieren und das gewaltige Instrument zum Swingen zu bringen.

So geschehen auf der Gewandhausorgel in Leipzig, der Klaisorgel in der Münchener Philharmonie und des Dortmunder Konzerthauses, der Steinmeyer-Orgel im Hamburger Michel, der von-Beckerathorgel in der Hannoveraner Marktkirche, der Kuhn-Orgl in der Essener Philharmonie, der Glatter-Götz-Orgel im International Performing Arts-Center in Moskau, der Mühleisen-Orgel im Palace of Arts in Budapest, der Grönlund-Orgel der Eismeerkathedrale in Tromsdaelen (Norwegen), der Dobson-Orgel im Kimmel-Center in Philadelphia oder der Torrence & Yeager-Orgel der Trinity-Church in New York.

Am 1. April wird sie nunmehr ihr Konzert im Würselener „Dom“ geben. Auch dort wird Barbara Dennerlein die Besucher in neue Klangwelten entführen, einer Mischung aus Jazz im weitesten Sinne mit zum Teil klassischen Elementen.

Zuvor lädt der Förderkreis Kirchenmusik zum traditionellen Konzert zur Einführung in die Karwoche ein. In diesem Jahr spielt am Dienstag, 22. März, um 19 Uhr Kantor Volkmar Michl die Orgel in St. Sebastian. Seine Musik wird unterlegt mit Texten, die Pfarrer Rainer Gattys rezitieren wird. Anlässlich des fünften Geburtstags der Eule-Orgel findet am Freitag, 13. Mai, um 18 Uhr ein Orgelkonzert im „Dom“ statt. Auf Reisen geht der Förderverein am Donnerstag, 16. Juni.

Besucht wird die Stadt Luxemburg unter der Führung von Manfred Piel aus Aachen. Erstmalig stehen Audioguides zur Verfügung. Weitere Konzerte veranstaltet der Verein im Rahmen des Tags des offenen Denkmals in der Zeit vom 9. bis 11. September. Eine weitere Tagesfahrt steht am Dienstag, 18. Oktober, mit Manfred Piel nach Brüssel an.

Die Stadt wird von ihrer ungewöhnlichen und weniger bekannten Seite her bekannt gemacht werden. Ein Konzert mit der bekannten Geigerin Johann Schmidt und ihrem Aachener Quartett „TangoX“ wird am 4. November, im Pfarrheim geboten werden.

Für die im Herbst geplante Tagesfahrt zur Zuckerfabrik Jülich und zu einer der letzten Brauereien in unserer Region in Wels (Linnich) werden Termin und weitere Einzelheiten rechtzeitig bekannt gemacht werden; Informationen über den Kartenvorverkauf ebenfalls.

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