Bangen bei Cinram Alsdorf geht weiter

Von: ks
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Alsdorf. Wer bewegt sich zuerst? Unternehmensleitung oder Arbeitnehmervertreter? Noch immer warten die rund 1000 Festangestellten bei Cinram gespannt auf eine Lösung im Streit um Sparmaßnahmen und -vorgaben. Zuletzt hatte die Arbeitnehmerseite einen Beitrag der Belegschaft in Höhe von insgesamt 4,1 Millionen Euro angeboten. Konzernchef Steve Brown hatte bei seinem Besuch auf 6 Millionen Euro beharrt.

IGBCE-Bezirksleiter Manfred Maresch sagte auf Anfrage unserer Zeitung, die intern beratende Tarifkommission habe sich auf Montag vertagt. Bis dahin will man abwarten, was der Betriebsrat des Herstellers von DVD, CD und Blu-ray in Verhandlungen um den Sozialplan am Freitag erreicht. Dann wollen die Arbeitnehmervertreter mit Hilfe eines externen Wirtschaftsprüfers in Gesprächen mit Geschäftsführer Klaus Schramm Ein- und Durchblick gewinnen.

Eigentlich ist der Sozialplan gültig, also von beiden Seiten längst unterschrieben. Zuletzt hatte aber die Unternehmensleitung wenig Bereitschaft gezeigt, die hierfür notwendigen Mittel auch einzusetzen. Man wolle lieber investieren, hieß es. Maresch sagte: „Uns ist wichtig, klare Perspektiven für die nächsten fünf Jahre zu gewinnen und zu erfahren, wie der Investor dazu steht.“

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