„Balla-Balla“-Wettbewerb kennt nur Gewinner

Von: mas
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Große Spieler, kleine Spieler, große Bälle, kleine Bälle: Das Fußballturnier von Teutonia Weiden stellte keine sportlichen Qualitäten in den Vordergrund. Hier ging es um den Spass. Foto: Sigi Malinowski

Würselen. Traumpässe, Flugkopfbälle, regelsichere Schiedsrichterentscheidungen, präzise verwandelte Strafstöße, ausgefuchste Taktiken: Das alles gab es nicht beim Balla-Balla-Turnier des FC Teutonia Weiden.

Aber Fußballspiele und -spieler sowie -spielerinnen, die sich genau ans Motto hielten, liefen ausnahmslos in der Halle Parkstraße den Bällen hinterher. Da stand ein Polizist an der Seitenlinie und sorgte für Ordnung auf dem Spielfeld, irgendwann wechselte schon mal eine zweibeinige Torwand unbemerkt in den Kasten oder es liefen plötzlich 11 gegen 7 der Schaumstoffkugel hinterher. Und auf den Tribünen klopften sich die „inaktiven“ Karnevalsfußballer vor Freude auf die Schenkel.

Es hatte wieder mal alles gepasst, zog Jürgen Wezel, Vizevorsitzender der Teutonen nach dem Spaßturnier ein gutes Fazit. Seit acht Jahren richten die Weidener dieses Turnier aus. „Wir hatten mal an einem Karnevalssamstag bei saukalten Bedingungen trainiert und wollten dem usseligen Wetter aus dem Weg gehen. Ja, und da hatten wir plötzlich ein jeckes Turnier aufgezogen“, erzählte Wezel aus den Geburtsstunden des Hallenturniers für Jugend- und Freizeitmannschaften.

Während die D-Jugendlichen dann doch den Ehrgeiz walten ließen und um die Krone kämpften – es beteiligten sich zwei Mannschaften des JFV Broichweiden und je eine der Klubs ASR, VfR und Sparta Würselen – so präsentierten sich einige Seniorenteams doch aufreizend faul. Das war taktisch gewollt.

Denn bei den Teams der Feuerwehr, Hölze Peäd, den Kegelklubs „Ab in die Ritze“ und „de Spellers“ oder bei den Dschungelcampern und weiteren wusste man, nur die Tabellenletzten gehen als Sieger in die Geschichte des Turniers ein. Am Ende gewannen bei den D-Jugendlichen die Kicker des VfR Würselen. Das Turnier für Freizeitmannschaften beherrschten „de Spielers“, die gegen die „Bierbäuche“ mit 4:3 gewannen. Aber der ganze Ruhm kleckerte auf das Jungenspiel Nassau, dass im „Endspiel“ um den letzten Platz die „Feuerspritzer 1:0 besiegte . Sie feierten die Rote Laterne ausgiebig und freuten sich über die Auszeichnung, die Jürgen Wezel und Gerd Schicke vornahmen.

Viel Ehre nahm zudem das WTV-Team mit, dass – von Andreas Havenith gecoacht – die halbe Handball-Oberligamannschaft auflaufen ließ. Schön anzusehen, wie sich Sabrina Grevenstein, Silke Mallmann, Melanie Schröder, Sandra Barth oder Valentina Mihaila mit den Füßen am Ball bewegten.

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