„Bäume des Jahres“ zieren das Neubaugebiet Kapellenfeldchen

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Präsentieren die Pflanzaktion im Neubaugebiet Kapellenfeldchen: (v.l.) Franz Jansen, Bettina Püll, Heinz-Gerd Groten und Manfred Zitzen. Foto: psw

Würselen. Die Idee, „Bäume des Jahres“ in Würselen zu setzen, hatten Heinz-Gerd Groten, Gartenmeister beim städtischen Fachdienst KDW, und Bettina Püll vom Planungsteam der Stadt Würselen schon länger. Lediglich die geeignete Fläche dafür fehlte. Als es darum ging, die Grünflächen im Baugebiet Kapellenfeldchen zu planen, war man sich dann schnell einig, dort die Idee in die Tat umzusetzen.

Die Stiftung „Baum des Jahres“ rückt seit 1989 jeweils einen Baum besonders in den Blickpunkt. Dabei handelt es sich oft um selten gewordene Baumarten oder solche, die Probleme haben. Vor allem aber will die Stiftung mit der Aktion die Schönheit, Wertigkeit, Funktionalität und die positive Wirkung von Bäumen ins öffentliche Bewusstsein rufen. Eine Erfolgsgeschichte – denn auf diese Weise sind beispielsweise die Eibe, der Speierling und die Schwarzpappel, seit dem Jahr ihrer Ernennung zum „Baum des Jahres“ verstärkt angepflanzt worden. „Häufig stehen Baumarten auch in der Kritik, wie die Birke, weil sie als Allergieverursacher Nummer eins verschrien ist; die Ernennung zum Baum des Jahres hat dazu geführt, der Birke die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdient: Denn ihre Bedeutung für unser Ökosystem ist unschätzbar hoch“, sagt Bettina Püll, Biologin im Team der Stadtplanung.

Lehrtafeln aufgestellt

Entlang der A 4, auf der Strecke von Aachen in Richtung Köln, kann man bereits seit ein paar Jahren die „Bäume des Jahres“ bewundern, deren Namen auf großen Schildern zu lesen sind. „Aber unsere ,Bäume des Jahres‘ können Interessierte nicht nur im Vorbeifahren, sondern quasi hautnah erleben“, betont Heinz-Gerd Groten. Der Gartenmeister ist zuständig für die fachgerechte Pflanzung der Jungbäume. Groß war die Freude, als die Bauland Würselen Verwaltungs-GmbH zusagte, die Kosten für Lehrtafeln und deren Montage zu übernehmen. „Jeder ,Baum des Jahres‘ hat nun seine eigene Lehrtafel, die den interessierten Bürgern die wichtigsten Informationen über den Baum verrät“, erklärt Manfred Zitzen. „Uns ist wichtig, dass in einem so hochwertigen Neubaugebiet auch die Grünflächen etwas Besonderes zu bieten haben“, ergänzt Franz Jansen – beide sind Geschäftsführer der Bauland Würselen.

Bereits 26 „Bäume des Jahres“ stehen auf der zentralen Grünfläche zwischen Kapellenfeldchen und An der Dobachquelle, in der kleinen Ausgleichsfläche in der südöstlichsten Ecke des Neubaugebiets (Zugang Im Kamp), sowie am Rande des Retentionsbeckens. Drei der Bäume des Jahres müssen während der kommenden Pflanzperiode ersetzt werden, sie haben die Anwuchsphase nicht überstanden. Interessierte können sich einen Flyer mit den Standorten der „Bäume des Jahres“ auf wuerselen.de herunterladen, oder ab August 2017 am Infostand im Rathaus abholen.

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