Baesweiler - Baesweilers Willi streckt flott die Waffen

Baesweilers Willi streckt flott die Waffen

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
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Prima Sonnenschein, bloß ein wenig Konfettiregen: Baesweilers Jecken ließen es gestern mächtig krachen. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. So knapp war es noch nie. Willi wittert Morgenluft. Bloß eine Konfettikanone vor den Burgtoren? Die wird doch wohl zu knacken sein! Doch die Hoffnung des Baesweiler Bürgermeisters wird am Donnerstag jäh enttäuscht.

Denn das zweite närrische Kriegsgerät rückt mitsamt dem Festkomitee ein paar Minuten später doch noch an. Und diesem geballten närrischen Ansturm ist das Verwaltungsgebäude mal wieder nicht gewachsen. Die Narren stürmen - und Linkens streckt die Waffen.

Den Schneid abgekauft

Es ist nicht das erste Mal am Donnerstagmorgen. Seinen Schneid hatten ihm zuvor bereits die Damen aus dem Rathaus abgekauft. Die besetzten kurzerhand sein Amtszimmer und dann gab es dort bloß noch Puffeln und Sekt statt Akten und Ordnern. Der Buchstabe „B” war das Motto für die Kostüme: Biene Majas, Bibi Blocksbergs und Blumenfeen umgarnten den Stadtchef, der übrigens - passend - als Bayer gekommen war.

Und Dezernent Frank Brunner freute sich besonders: trägt er das „B” sogar im Nachnamen. Und während im Chefzimmer noch geschunkelt wurde, bliesen draußen die Jecken zum Sturm: Prinz Gabi I., Beggendorfs Prinzenpaar Jenny I. und Thomas II. sowie das Kinderpaar Erik I. und Helen hatten bloß ein Ziel: Weg mit dem Willi und her mit der Hochzeit des Straßenkarnevals...

Auch in Setterich hatten die Karnevalisten zu dieser Zeit bereits gut Lachen. Und zwar im besten Sonnenschein und an einem schönen neuen Ort. War das Rathaus bislang der Machtbereich der Marktprinzessinnen, feierte man am Donnerstag erstmals am neuen Markt.

Bei der Open-Air-Party des Karnevalsausschusses Setterich hatte Marktprinzessin Manuela I. das Sagen, unterstützt von Kinderprinzessin Alena I. Die Premiere glückte prima. Ausschuss-Präsident Peter Jansen: „Das ist super hier, viel zentraler gelegen als früher.” Und der Zuspruch der Jecken gab ihm da ganz Recht.
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