Baesweilers Bürgermeister umzingelt von Narren

Von: mas
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Umzingelt: Bürgermeister Dr. Willi Linkens (Mitte) inmitten von Baesweilers Narrenherrschern. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Friede, Freude, Freibier! Und das alles in reichlichem Ausmaß. Nach dem „Konflikt“ um die beiden Rathausschlüssel am Vortag liebten sich Stadtverwalter und Karnevalisten wieder. Bürgermeister Dr. Willi Linkens ist nicht nachtragend und breitete beide Arme weit aus.

Nebenher ließ er die Bierkräne im Settericher Rathaus auf Durchfluss stellen und nahm alle 13 Tollitäten sowie Begleitmannschaften symbolisch an die Brust. Um ihnen allerhöchste Wertschätzung entgegen zu bringen.

„Hochverehrte Tollitäten, hoch geachtete Präsidenten und Vorsitzende, liebe Freunde des Baesweiler Karnevals un leev Fastelovendsjecke“, rief der Chef den interimsmäßigen Besetzern zu und machte ihnen dicke Komplimente. „Ihr sorgt nicht nur für tolle Stimmung, sondern auch für Lebensfreude, Kreativität und Witz.“ Das tun sie mit Herz und in aller Lebendigkeit, merkte Willi Linkens stolz an.

Da ließ es sich auch ganz locker verschmerzen, dass die Technik am Anfang hakte. Linkens überbrückte das sehr charmant. „Wir wollen ja nur, dass unser Trommler- und Spielverein dafür ein paar Stücke mehr spielt.“ Das übernahmen Dirigent Jürgen Opitz und Musiker gerne und spielfreudig. Zu Ehren des Beggendorfer Dreigestirns Prinz Mattie, Jungfrau Sasa und Bauer Willi sowie Kinderprinzessin Lucy.

Die kürzeste Anreise hatten die Settericher mit ihren Tollitäten Marktprinzessin Aline und Kinderprinzessin Emilia. Mittendrin natürlich auch Baesweilers Stadtprinzenpaar Erich und Tina und die mit einem Kurzprogramm begeisternden Lovericher mit ihrem Dreigestirn Prinz Danny, Bauer Sascha und Jungfrau Wernera.

Verstärkung erhielten diese jecken Zehn vom Dreigestirn des Settericher Invalidenvereins Prinz Dietmar, Bauer Walter und Jungfrau Hartmutine. Noch größer wurde die Runde durch die Renngemeinschaft de Schörjer, Narrenzunft, Oidtweiler Jecke und Puffendorfer Gäste.

Dann übernahm Roland Turtschan, Präsident der Blauen Funken Loverichs die Moderation und führte durchs Programm, bei dem Tanzmariechen Diandra Schneider ebenso begeisterte wie die kleine Tanzgarde und die Große Garde der KG.

„Schön, dass wieder wie in früheren Jahren Englisch gesprochen wird“, freuten sich einige Karnevalisten am Rande der Veranstaltung. Ein bisschen lebte die vor einigen Jahren eingeschlafene Städtepartnerschaft zum britischen Easington-District nochmals auf. Hatte doch der ehemalige CDU-Ratsherr Franz-Walter Louis seine damaligen Gäste Andy Bell nebst Gattin Carol und Tochter Jane für eine Woche eingeladen. Nach 25 jähriger Pause feierten die beiden Familien ein äußerst herzliches Wiedersehen.

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