Baesweiler - Baesweiler tritt dem neuen Verein „Grünmetropole” bei

Baesweiler tritt dem neuen Verein „Grünmetropole” bei

Von: eska
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Diese Schilder weisen bereits den Weg. Neue Projekte sollen die Grünmetropole-Idee weiterentwickeln. Foto: Stefan Klassen

Baesweiler. Routen sind ausgearbeitet, Schilder für Radler aufgestellt. Und doch braucht die Idee „Grünmetropole”, geboren als Euregionale-2008-Projekt „Industrielle Folgelandschaft”, noch mehr Schwung. Deshalb hat sich der Verein „Grünmetropole” gegründet.

Als Mitglieder stehen Kommunen aus den Kreisen Aachen und Düren im Visier sowie die Kreise Aachen und Düren selbst in Wartestellung. Auch der Kreis Heinsberg hat Interesse signalisiert, die Stadt Alsdorf ist kürzlich beigetreten. Wie nun auch die Stadt Baesweiler, deren Rat mit großer Mehrheit für eine Mitgliedschaft votierte.

Die Finanzierung des Vereins, dessen Geschäftsstelle beim Kreis Aachen angesiedelt werden soll, kostet die Baesweiler Bürger einen Grundbeitrag von 3800 Euro in diesem und je 2000 Euro in den Folgejahren.

Dafür soll der Grünmetropole e.V. Freizeit- und Tourismuswirtschaft auf deutscher Seite ankurbeln und die Vernetzung mit den Grünmetropole-Partnern in Belgien und den Niederlanden verstärken. Auch ist an eine Zusammenarbeit mit anderen touristischen Organisationen in der Region gedacht.

Der Baesweiler Stadtrat lobte die Vereinsgründung als wichtigen Schritt zur touristischen Weiterentwicklung. Grünen-Fraktionschef Rolf Beckers merkte allerdings an, „dass die Grünmetropole eine der verpassten Chancen der Euregionale 2008 ist”.

Das bisherige Konzept mit der Autoroute sei „ein Relikt aus alter Zeit, und die Grünroute ist dringend überarbeitungswürdig”. Es sei zu hoffen, „dass es nun künftig besser wird”. Die Grünen enthielten sich der Stimme.

Herbert Geller (CDU) erinnerte allerdings daran, „dass das Projekt mindestens ein Zehn-Jahres-Plan ist”. Geduld sei deshalb nötig.

Für Peter Strauch, Technischer Beigeordneter und federführender Projektkoordinator, ist es wichtig, „nun neue Anschlussprojekte zu finden”.

Allerdings werde dies kein leichtes Unterfangen sein. Die Grünmetropole als eines der wenigen grenzüberschreitenden Projekte der Euregionale sei „ein schwieriger Prozess gewesen” - etwa beim Entwickeln einheitlicher Tourenbücher oder der Beschilderung.

Ziel müsse nun auch sein, so Strauch, „die Route interessanter zu machen, damit sie angenommen wird”.
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