Baesweiler - Baesweiler: SPD stellt sich für Kommunalwahlen auf

Baesweiler: SPD stellt sich für Kommunalwahlen auf

Von: mas
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Baesweiler. Die Information kam frisch wie der aufgebrühte Kaffee in die Versammlung. Offenbar hat die SPD einen Gegenkandidaten zum erneut kandidierenden Helmut Etschenberg für die Wahl eines Städteregionsrates. Oder eine Rätin?

Samstagnachmittag besuchte Unterbezirksvorsitzender Martin Peters seine Parteifreunde in Baesweiler. Dort drückte sich der Bezirkschef „geschlechtsneutral“ aus. Er komme gerade „vom Essen mit einer Person, die sich eine Kandidatur vorstellen kann“. Danach durfte dann fleißig spekuliert werden. Denn Peters schwieg wie das berühmte „Grab“, um wen es sich handelt.

Viel mitteilungsfreudiger zeigte sich der UB-Chef anlässlich der Stadtwahlkonferenz der SPD in Baesweiler, was in Sachen Koalitionsvertrag in Berlin beschlossen wurde. Zudem hatte Peters im Haus Setterich ein dickes Lob für die Genossen in Baesweiler übrig. Er beobachtet die Arbeit dort seit 2009 und kommt zur Feststellung: „Ihr habt eine Top-Arbeit geleistet“, bezog Peters dies auch auf die „Frischzellenkur Eures Ortsverbandes“. In Sachen Kommunalwahl am 25. Mai blickte Peters schon mal voraus.

Chance zur Verbesserung

„Auf etwas kann sich die CDU hier nicht mehr verlassen. Sie wird nicht mehr im Kielwasser von Willi Linkens den Einzug ins Baesweiler Rathaus bewerkstelligen können.“ Darin sehen auch Baesweilers „Sozis“ eine Chance, ihr Ergebnis deutlich verbessern zu können. Bei Betrachtung der 19 Direktkandidaten und der Reserveliste für die nächsten Stadtratswahlen kam Baesweilers Parteivorsitzender Dr. Karl-Josef Strank zur Ansicht, „25 Prozent des Gesamtstimmenanteils erreichen zu können“. Dieses Ziel hat sich die SPD gesetzt. Bei der letzten Kommunalwahl hat man kein Direktmandat holen können. Diesmal rechnet man sich schon den einen oder anderen Direktgewinn und die Erhöhung der bisherigen Sitze (sechs Mandate) aus. „Wir werden einen zielorientierten Wahlkampf führen“, verkniffen sich sowohl Strank als auch sein Stellvertreter Alfred Mandelartz irgendwelche Seitenhiebe auf die Mehrheitsvertreter der CDU. „Unser Schwerpunkt im Wahlkampf wird die Schulentwicklung sein, denn in dieser Hinsicht liegt in Baesweiler einiges brach“, erklärte Strank.

Mobilitätskonzept

Zudem werde man die Themen Stadtentwicklungskonzept mit Neubau des Marktes am Feuerwehrturm, die Nahversorgung in den Dörfern, bezahlbaren Wohnraum für ältere Menschen, das Mobilitätskonzept (Anschluss Baesweilers an die Euregiobahn, Einrichtung einer Bahntrasse entlang der L 50 und ÖPNV-Bedarfsplan für 2015) in den Wahlkampf packen. Stolz ist die SPD, dass sie in der 19 Wahlbezirke umfassenden Kandidatenliste „drei Bewerber mit Migrationshintergrund“ gewonnen hat. Sowohl Reserveliste als auch Liste der Direktkandidaten und Kandidaturen für die Städteregionswahl wurde ohne Diskussionen und mit fast einstimmiger Beteiligung der 30 Stimmberechtigten verabschiedet.

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