Baesweiler Schüler sammeln rund 6000 Euro Spenden

Von: Stefan Schaum
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Viele fleißige Sammler: Zahlreiche Schüler hatten die große Summe zusammengebracht (oberes Bild). Zehn Jahre lang hat Lehrer Manfred Jansen (unteres Bild, Mitte) die Sammlung am Gymnasium koordiniert, künftig übernimmt seine Kollegin Christiane Braunleder-Willems (4.v.l.). Zum Zehnjährigen dankten (v.l.): Bürgermeister Dr. Willi Linkens, Resi Conrads-Mathar (Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung im Bistum Aachen), Kurberaterin Monika Jentzen-Stellmach, Helga Kühn Mengel, Kuratoriumsmitglied des Müttergenesungswerks, die stellvertretende Müttergenesungswerk-Geschäftsführerin Petra Gerstkamp und Schulleiter Wilhelm Merschen. Foto: Stefan Schaum
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Viele fleißige Sammler: Zahlreiche Schüler hatten die große Summe zusammengebracht (oberes Bild). Zehn Jahre lang hat Lehrer Manfred Jansen (unteres Bild, Mitte) die Sammlung am Gymnasium koordiniert, künftig übernimmt seine Kollegin Christiane Braunleder-Willems (4.v.l.). Zum Zehnjährigen dankten (v.l.): Bürgermeister Dr. Willi Linkens, Resi Conrads-Mathar (Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung im Bistum Aachen), Kurberaterin Monika Jentzen-Stellmach, Helga Kühn Mengel, Kuratoriumsmitglied des Müttergenesungswerks, die stellvertretende Müttergenesungswerk-Geschäftsführerin Petra Gerstkamp und Schulleiter Wilhelm Merschen. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Ein vorderer Platz ist den Baesweiler Gymnasiasten eigentlich immer gewiss. Geht es um die höchste Spendensumme bei der Sammlung zugunsten des Müttergenesungswerks, dann ist es meistens der zweite. Wohlgemerkt: im bundesweiten Vergleich. Diesmal landeten die Schüler auf Rang drei. Und das mit stolzen 6157,52 Euro.

Dass man in Baesweiler besonders eifrig ist, ist längst auch im Müttergenesungswerk in Berlin angekommen. Von dort kam jetzt hoher Besuch zu den Schülern. Die stellvertretende Geschäftsführerin Petra Gerstkamp und das Kuratoriumsmitglied Helga Kühn-Mengel (MdB, SPD) dankten persönlich für das Engagement.

„Beeindruckend sind nicht bloß die hohen Summen, die ihr immer wieder zusammenbekommt, sondern vor allem der lange Atem, der euch immer wieder zum Sammeln bewegt“, lobte Helga Kühn-Mengel. An Haustüren sind die Kinder und Jugendlichen dazu unterwegs, auch bei Festen in der Stadt sind sie mit den Sammelbüchsen zur Stelle.

Dass der Elan der Schüler seit Jahren ungebrochen ist, ist vor allem einem Lehrer zu verdanken, wie bei der kleinen Feierstunde in der Schule oft und gern betont wurde: Manfred Jansen, der die Sammler seit zehn Jahren anspornt. Im vergangenen Jahr hat er es letztmalig getan, denn als neuem Leiter des Schulorchesters fehlt ihm künftig die Zeit dazu.

Seinen Einsatz bei der Sammlung wollte er selbst aber auch gar nicht so hoch gehängt wissen. „Es ist ja nicht so, dass ich die Schüler ständig motivieren musste. Die tragen die grundsätzliche Bereitschaft schon von ganz allein in sich.“ So gebe es wohl auch kein „Erfolgsgeheimnis“, das er seiner Nachfolgerin mit auf den Weg geben könne, wie er scherzhaft anmerkte.

Künftig wird die Lehrerin Christiane Braunleder-Willems die Sammler betreuen. Einen Tipp gab Jansen ihr aber doch mit auf den Weg, und der stammte vom Fußballer Berti Vogts: „Die Mannschaft ist der Star!“

Die könne übrigens bald noch erfolgreicher abschneiden. Denn die Baesweiler Schüler liegen mit ihren Spendenergebnissen immer nur knapp hinter den Summen aus deutlich größeren Städten wie etwa Wuppertal. „Wir überlegen nun, ob wir demnächst die Ergebnisse auf die Größe der jeweiligen Kommune umrechnen“, sagte Petra Gerstkamp.

Damit wäre Baesweiler ein klarer Anwärter auf den ersten Platz. Das ist es ohnehin, wie Gerstkamp betonte. „Ihr seid leuchtende Beispiele. In Berlin sammelt leider gar kein Schüler für das Müttergenesungswerk.“ In Baesweiler ist es Ehrensache.

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