Baesweiler - Baesweiler Löschzüge meistern Jahreshauptübung

Baesweiler Löschzüge meistern Jahreshauptübung

Von: mas
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Hilfe auf der Straße und per Leiter: Aus einem verunfallten Wagen mussten die Feuerwehrleute einen „Fahrer“ herausschneiden. Foto: Sigi Malinowski
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Auch für die jüngeren Helfer ging es bei der Übung hoch hinaus. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Das Lob kam aus berufenem Munde: Kreisbrandmeister Bernd Hollands – häufig zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Baesweiler – versah die Qualität der Jahreshauptübung der Kameradinnen und Kameraden Baesweilers mit einem Kompliment. „Man sieht immer mal ein paar verbesserungswürdige Kleinigkeiten, aber insgesamt haben die Leute das gut gelöst!“

110 Freiwillige der Baesweiler Wehr, in fünf Löschzügen organisiert, hatten sich der schwierigen Aufgabe gestellt, die Stadtbrandmeister Dieter Kettenhofen sich ausgedacht hatte. Unweit des Carl-Alexander-Parks – auf dem Gelände der Junge GmbH – war es zu einer „Katastrophe“ gekommen. Das erdachte Unglück hatte Ausmaße angenommen, die eine hohe Präsenz der Baesweiler Wehr erforderten.

Das Szenario: In der Firmenhalle war ein Brand ausgebrochen, der zu starker Rauchentwicklung in den Fluren des Gebäudes geführt hatte. „Da sind Kinder drin, und zwar im Obergeschoss“, hieß es bei der Alarmierung. Wolfgang Behrendt, stellvertretender Stadtbrandmeister und Leiter der Gesamtübung, kam mit dem Löschzug 1 (Baesweiler, Zugführer Dirk Grein) zuerst am Unglücksort an. Brandinspektor Grein, der bald Wolfgang Behrendt als Vize-Stadtbrandmeister ersetzen wird, schaltete schnell. „Das schaffen wir nicht alleine“, stellte er fest und rief die weiteren vier Löschzüge Baesweilers. Zug 6 (Puffendorf) hielt derweil Wache, falls Noteinsätze gefahren werden mussten. Während die Rettung der Kinder durch Zug 1 anlief, überschlugen sich die Meldungen. Im Gebäudekomplex wurden weitere Personen vermisst.

Spektakuläre Aktion

Nun erweiterte sich das Kontingent der Helfer ganz schnell. Zug 2 aus Setterich, Zug 3 aus Oidtweiler, von Stefan Clemens und Stefan Heutz geleitet, Zug 4 Beggendorf (Zugführer Willi Thelen), sowie Zug 5 Loverich-Floverich (Zugführer René Steinbrügger) rückten nach und nach an, um Brandbekämpfung, Menschenrettung und technische Hilfeleistung zu übernehmen.

Gerade in Sachen technische Hilfeleistung stellte sich laut Szenario noch ein Problem ein: Während der Rettungs- und Löscharbeiten kam es durch Schaulustige zu einem Verkehrsunfall. Aus einem Pkw, der mit einem Lkw zusammengestoßen war, musste eine Person „herausgeschnitten“ werden. Eine spektakuläre Aktion, die von der Wehr schnell gemeistert wurde. Am Ende der Übung hielt Einsatzleiter Wolfgang Behrendt, der am 30. Oktober seinen 60. Geburtstag feiert und aus Altersgründen ausscheidet, fest: „Aufgrund des schnellen und mannschaftsstarken Einsatzes sind die Brände schnell gelöscht worden. Die in der Halle und in den Büros noch anwesenden Personen wurden zügig gerettet“. Da fiel auch der Dank von Bürgermeister Willi Linkens leicht und locker aus.

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