Baesweiler - Baesweiler Katholiken drohen Einschränkungen

Baesweiler Katholiken drohen Einschränkungen

Von: Stefan Klassen
Letzte Aktualisierung:

Baesweiler. Es war ein Paukenschlag, dessen Knall noch längst nicht verhallt ist: der Rückzug der beiden katholischen Pfarrer Burkhard Kroh und Hermann Küppers aus der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Marien Baesweiler.

Die Geistlichen hatten den Aachener Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff im Juli um Entpflichtung gebeten. Als Hauptgrund für ihre Entscheidung gaben sie Arbeitsüberlastung an. Nun droht in der GdG ein Vakuum.

Noch knapp drei Wochen Zeit hat die für die Nachfolgersuche zuständige Personalabteilung des Bistums. Wie Josef Heinrichs von der Pressestelle des Generalvikariats bestätigt, werden die Noch-Pfarrer Burkhard Kroh und Hermann Küppers am 30. September in Baesweiler verabschiedet. „Bis dahin werden sie weiter ihren Dienst versehen.”

Wie aber geht es dann weiter, wer übernimmt die priesterliche Seelsorge in der GdG St. Marien Baesweiler? Ersatz für beide in Baesweiler ausscheidenden Pfarrer - Stichwort Priestermangel - wird es jedenfalls nicht geben. Laut Heinrichs führt die Personalabteilung derzeit Gespräche, „um einen neuen leitenden Pfarrer zu finden”. Noch sei aber „nichts spruchreif”.

Und ob bis Ende September eine für alle Beteiligten zufrieden stellende Lösung gefunden und der neue Pfarrer gefunden werden könne, sei nicht absehbar. Das dann möglicherweise entstehende „priesterliche Vakuum” in Baesweiler müsse gegebenenfalls aushilfsweise in Absprache mit dem Regionaldekan von anderen Geistlichen übernommen werden, betont Pressesprecher Josef Heinrichs.

Die kirchliche Basis in Baesweiler wappnet sich angesichts dieser Entwicklung für magere Zeiten. Klar ist den Gemeindevertretern, dass künftig die Reduzierung auf einen einzigen Pfarrer - wenn er denn gefunden ist - auch Abstriche für die Gläubigen bedeuten wird.
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