Baesweiler Karnevalsgesellschaft feiert mit 1000 Narren

Von: mas
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Einen großen Bahnhof bereitete die KG Narrenzunft Baesweiler ihren Jubilaren: von rechts Präsident Udo Kriz, Sylvia Marker, Marianne Kusseler, Sonja Messias, Jessica Hagen, Claudia Hagen, Claus Richter. Foto: Sigi Malinowski
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Narrenzunftgründer Herbert Kusseler (l.) erhielt ebenfalls seine Ehrenurkunde vom Vorsitzenden Antoni Messias. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Mit 44 Jahren ist man im besten Alter angekommen. Symbolisch betrachtet. Da darf man, wie bei der Narrenzunft Baesweiler, auch schon mal drei Tage an einem Stück feiern. Die Karnevalsgesellschaft ist erfahren, beliebt und lebenslustig.

Das ist in Baesweiler und weit darüber hinaus bekannt. Auch deshalb zog die KG zu ihrer Jubiläumssitzung fast 1000 Gäste in die Sporthalle des Gymnasiums. Dort machte KG-Präsident Udo Kriz von vornherein klar: „Heute wollen wir nicht viel reden. Wir wollen einfach nur feiern“. Das taten sie dann in einer Heftigkeit, die jeden mitriss.

Exzellentes Programm

Doch bevor ein exzellentes Programm gestartet wurde, gab es doch noch einige Gratulationen und Ehrungen für langjährige und verdiente Mitglieder. So hatten Präsident Udo Kriz und Vorstandsmitglied Claus Richter den Ehrenvorsitzenden und KG-Gründer Herbert Kusseler für 44-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde bedacht. Eine solche erhielten auch Marianne Kusseler, Sylvia Marker, Walter Bochmann und Jan Counotte, ebenfalls 44 Jahre in Diensten der KG. 33 Jahre ist Sonja Messias den Karnevalisten treu. Für elfjährige Mitgliedschaft wurden Claudia und Jessica Hagen ausgezeichnet.

Auch der Verband der Karnevalsvereine des Grenzlandkreises (VKAG) hatte Edelmetall mitgebracht. Für besondere Verdienste in 22 Jahren erhielt Narrenzunft-Vorsitzender Antoni Messias den Verdienstorden in Silber, ausgehändigt von VKAG-Präsident Reiner Spiertz. „Also, ich habe jetzt etwa 200 Beteiligte gezählt“, war Bürgermeister Dr. Willi Linkens vom Anblick der KG auf der Bühne überwältigt. Auch Linkens hielt sein Grußwort kurz und nannte die Karnevalisten „eine tolle Gesellschaft mit einer ausgezeichneten Nachwuchsabteilung“.

Was dieser Nachwuchs „drauf“ hat wurde dann auf hohem Niveau gezeigt. Kleine und große Tanzgruppen, die Paare Hannah Leven und Marius Nacken sowie Melina Messias und Dennis Zündorf und nicht zuletzt Mariechen Joelle Esser wirbelten über die Bühne. Da strahlte auch Jugendleiterin Ellen Esser übers ganze Gesicht.

Keine fünf Minuten brauchten „de Klötschköpp“, um die Festgesellschaft so richtig hoch zu schaukeln. Kölsches Liedgut, zum Teil in neue Arrangements verpackt, ließ den Stimmungspegel ganz schnell ansteigen. Das Feld war bestellt für die Klüngelköpp, Bernd Stelter, Guido Cantz und Cat Ballou.

Ausgelassene Stimmung

Und noch ein Paar sorgte für ganz ausgelassene Stimmung: Stadtprinz Erich und Prinzessin Martina nebst Hofstaat und Ehrengarde kämpften sich durch die Halle bis aufs Podium und gaben schon mal ein paar Eindrücke preis, was narrentechnisch auf Baesweiler in den nächsten Monaten zukommt.

Bevor die KG ihr Jubiläumsfest beging, hatten die Jubilare mit 200 geladenen Gästen in der alten Scheune der Burg Baesweiler einen Empfang ausgerichtet. Dort gratulierten sämtliche Karnevalsvereine aus dem Stadtgebiet den „Geburtstagskindern“. Neben Bürgermeister Linkens („Die Narrenzunft ist ein Stück Baesweiler“) sprachen auch VKAG-Präsident Reiner Spiertz sowie der aktuelle Träger des Goldenen Wappens, Ralf Wagemann, gute Wünsche aus. Wagemann unterstrich die „exzellente Nachwuchsarbeit und die sehr gute Entwicklung der KG“.

„Ne, ne Marie, is dat he schön“, empfanden die Narrenzunft und ihr Publikum bei der Jubiläumsparty, die von den Gruppen „Klötschköpp“ und „de Boore“ die Musik geliefert bekam. Antoni Messias hatte nur einen Begriff dafür: „Spitzenmäßig!“

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