Baesweiler Junggesellen danken Maimajestäten

Von: mas
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Stolz eines Traditionsvereins sind seine Jubilare: Die wurden vom JVB zur Antoniuskirmes vom Vorstand ausgezeichnet – rechts Vorsitzender Marc Horbach, zweiter von links sein Stellvertreter Lukas Plum. Foto: Malinowski

Baesweiler. Markus Liedtke ist ganz und gar nicht auf den Mund gefallen. Deshalb verwunderte es doch, dass der Maikönig Baesweilers bei seiner „Abschiedsrede“ dann doch immer wieder ins Stocken geriet. Wahrscheinlich war‘s auch eine Portion Rührung und ein bisschen Trauer, die seine Stimme immer wieder vibrieren ließen.

Denn bei der Antoniuskirmes – ausgerichtet vom Junggesellenverein Baesweiler (JVB) – hatten König Markus, seine Königin Sabine Stricker und das Maipaar Dennis Ortmanns und Saskia Theil einen der letzten (und starken) Auftritte in ihrer Amtszeit.

Zur Antoniuskirmes, die in jedem Jahr ein gesellschaftliches Ereignis in Baesweiler ist – winkten die amtierenden Paare ihrem Publikum nochmals zu. Und bedankten sich für eine sehr schöne Amtszeit.

So hatten das die Majestäten und auch der JVB-Vorstand um Chef Marc Horbach und seinem Stellvertreter Lukas Plum jedenfalls empfunden.

Zu Ehren der Majestäten schwenkte Hauptmann Martin Hermanns die Fahne. Bevor Maikönig Markus seine Dankesrede gestartete, betonte Marc Horbach,: „Ihr habt den Verein hervorragend präsentiert.“ Das galt natürlich auch den Jubilarpaaren, die ebenfalls vom Trommler- und Spielverein 1913 Baesweiler in die Mehrzweckhalle geführt worden waren. Unter großem Applaus, den auch die benachbarten Junggesellen aus Oidtweiler spendeten. Sie waren mit ihrem Vorsitzenden Andi Esser und einer Abordnung in Baesweiler gern gesehene Gäste. Ebenso wie Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Prinzengefolgte stürmt Saal

Zur Begrüßung nutzte Marc Horbach die Gelegenheit, den Vorsitzenden der Baesweiler Ortsvereine (IGOB), Willy Feldeisen, nachträglich zum Geburtstag zu gratulieren. Dabei betonte Horbach auch, dass sich der JVB nicht „schlagen“ lassen würde, ein Bier auf den „Neu-Siebziger“ Feldeisen zu nehmen.

Es herrschte ohnehin eine sehr heitere Stimmung zur Kirmes, die sich noch ausweitete, als „Er“ den Saal stürmte: Dieter „Dete“ Schönebeck und seine Prinzessin Edith ließen mit Hofstaat schon mal durchblicken, was Baesweiler in den nächsten Wochen zum Saalkarneval und auch beim Finale (Tulpensonntag) zu erwarten hat. Das wird ganz heftig!

Dete und Co. hatten ihre komplette Mannschaft bei den Junggesellen aufgeboten.

Für den weiteren Verlauf der Feier bedeutete das auch, vor Sonntag geht hier keiner nach Hause. Denn Junggesellen, Trommler und Karnevalisten sind ein Verbund, der zu Baesweiler wie die Pfarrkirche St. Petrus gehört.

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