Baesweiler - Baesweiler hat eine Sekundarschule im Blick

Baesweiler hat eine Sekundarschule im Blick

Von: mas
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Baesweiler. Bevor die Beratungen im Schulausschuss einsetzten, schickte Bürgermeister Willi Linkens zwei Klarstellungen vorweg: „Wir sind froh, zunächst den Druck herausnehmen zu können und werden heute weder vorschlagen, eine Schule zu schließen, noch werden wir eine Umbenennung vornehmen.”

Linkens weiter: „Soweit sind wir noch nicht. Es geht uns heute hauptsächlich darum, über Tendenzen zu informieren.” Für die rund 30 Zuhörer im Saal - Eltern und Lehrkräfte - war diese Ankündigung erleichternd. Mit dem Tagesordnungspunkt „Schulpolitischer Konsens für Nordrhein-Westfalen - Sachstand” ist die mögliche Einrichtung einer Sekundarschule im Fokus.

Der Schulausschuss nahm den Sachstandsbericht des Bürgermeisters in der neuen Mensa der Realschule auf. Man habe, so betonte Linkens, mit vier Beamten der Bezirksregierung diskutiert und ein gutes Urteil mitgenommen. Auch dort sei man der Meinung, Baesweiler habe eine „funktionierende Schullandschaft”. Linkens stellte aber auch heraus, die Stadt sei „unglücklich über die Auspendler zu den Gesamtschulen in Alsdorf und in Übach-Palenberg”.


Bei Einrichtung einer Sekundarschule gebe es für die jetzigen Schüler „keine Veränderung”. Das betreffe auch das Gymnasium. Allen Überlegungen vorangestellt sei der Elternwille. „Wir wollen mit den Eltern diskutieren”, betonte Linkens: „Für uns ist entscheidend, eine Lösung zu finden, die dem Elternwillen entspricht.” Denkbar sei, die Realschule dreizügig weiterzuführen und daneben die Sekundarschule einzurichten. Möglichkeiten der Differenzierung zeigte der Bürgermeister auf.

Auch betonte er: „Eine Sekundarschule muss die Kooperation mit dem Gymnasium eingehen.” Es werde schwierig, eine Sekundarschule schon im nächsten Jahr einzurichten, verwies er auf die entsprechende Einschätzung der Bezirksregierung. Bevor die Ausführungsbestimmungen nicht vorliegen, könne ohnehin nichts beschlossen werden. Eine Befragung der Eltern der Grundschulkinder ist zudem geplant und wird mit dem Schulausschuss abgestimmt. Das nahm der Ausschuss zustimmend zur Kenntnis.
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