Baesweiler Grüne haben Bus und Rad im Blick

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Baesweiler. „Zweifellos stand im vergangenen Jahr die Kommunalwahl im Mittelpunkt der Aktivitäten der Baesweiler Grünen.“ Mit dem Jahresrückblick eröffnete Elvira Resch-Beckers, Vorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, die Jahreshauptversammlung des Baesweiler Ortsverbandes.

Mit einem Wahlergebnis von sieben Prozent und erneut drei Sitzen im Baesweiler Stadtrat haben die Grünen ihre Stellung im politischen Geschehen behaupten können. Die neu gebildete Ratsfraktion hat zu Beginn ihrer Ratsarbeit ihre Eigenständigkeit herausgestellt und sich klar positioniert.

Man werde sich im politischen Alltag nicht vereinnahmen lassen. Neben der Kommunalwahl lag dem Ortsverband besonders das Gespräch mit den Bürgern in der Stadt am Herzen. Zu mehreren Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themen war die Öffentlichkeit hier eingeladen. Als neues Format wurde im Herbst erstmals der „Grüne Donnerstag vor Ort“ angeboten, der im März seine Fortsetzung erfahren soll.

Die Finanzen stimmen

Dem Jahresrückblick und dem anschließenden Bericht von Ortskassierer Gerd Esser über die sehr zufrieden stellende Finanzsituation schloss sich die Entlastung des Vorstands an. Das Ergebnis der anschließenden Vorstandswahlen zeigt Beständigkeit, denn der neu gewählte Vorstand ist identisch mit dem bisherigen: Elvira Resch-Beckers ist weiterhin die Vorstandssprecherin, Harold Seelig der Sprecher und die Finanzen verwaltet Gerd Esser.

Bei den nachfolgend diskutierten Themen stand erneut die unbefriedigende Situation der weiterführenden Schulen auf der Tagesordnung. Dem zwischen den Verwaltungen von Übach-Palenberg und Baesweiler ausgehandelten Modell eines Teilstandortes der Übacher Gesamtschule in Baesweiler haben die Grünen eine klare Absage wegen mangelnder Zukunftsfähigkeit erteilt. Die Grünen wollen auf eine eigenständige und vollwertige Gesamtschule am Standort der Settericher Realschule drängen.

Aktuell berichtete Ratsherr Hans-Dieter Deserno über die Erstellung des Nahverkehrsplans des Aachener Verkehrsverbundes. Hierzu hatte die Ratsfraktion einen ganzen Katalog von Vorschlägen eingebracht, die insbesondere eine deutliche Verbesserung der Anschluss- und Verbindungsqualität des Busangebots bedeuten sollen, ebenso die Überarbeitung des Fahrpreistarifes. „5,30 Euro für die einfache Fahrt nach Aachen sind deutlich zu teuer und schrecken potentielle Buskunden ab“, sagte Hans-Dieter Deserno.

Auch die Einrichtung eines Jugendbeirates haben die Grünen beantragt. Das nach Ansicht von Ratsherrn Rolf Beckers „nur noch selten und in unregelmäßigen Abständen tagende, so genannte Jugendparlament“ reicht nicht aus, die Baesweiler Jugendlichen in demokratische Gestaltungsprozesse einzubeziehen“. Ein Jugendbeirat unter Einbeziehung der Schülervertretungen der weiterführenden Schulen sollte daher den Baesweiler Jugendlichen weiter reichende Möglichkeiten eröffnen, Ideen einzubringen und mitzureden.

Weiterhin steht das Themenfeld „Radverkehr“ im Fokus der Baesweiler Grünen. Die Inbetriebnahme der Umgehungsstraße B 57n vor einem Jahr eröffne neue Möglichkeiten, das Radfahren auf der Aachener Straße und der Hauptstraße sicherer zu gestalten. Da der hierfür in der Vergangenheit zuständige Landesbetrieb Straßenbau NRW bislang die meisten Vorschläge zur Verbesserung der Radverkehrssituation blockiert habe, so Rolf Beckers, sei nun die Stadt gefordert, Abhilfe zu schaffen.

Neben den verkehrstechnischen Aspekten werden die Baesweiler Grünen wie in den vergangenen Jahren öffentliche Radtouren in die nähere Umgebung anbieten, so dass neben der Politik ebenso die geselligen Aktivitäten nicht zu kurz kommen. Termine sollen noch bekannt gegeben werden.

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