Baesweiler Friedensschule beteiligt sich an Singspiel

Von: Stefan Schaum
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Nein, Dich wollen wir hier nicht in unserem Wald! Das arme Glühwürmchen stößt im Singspiel der Friedensschule zu Beginn nur auf Ablehnung. Wie daraus Freundschaft wird, wollen die Schüler bei der heutigen Aufführung zeigen. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Das Ganze ist schon ein ziemlicher Kraftakt. Ohne große Mühe ist da nichts zu machen. Doch es gehört nun mal zur Tradition an der Friedensschule, alle Kinder alle zwei Jahre in die Aufführung eines Singsstücks zu integrieren. 284 Grundschüler sind es diesmal. Bei dieser Menge ist vor und hinter den Kulissen viel Organisationstalent gefragt.

Gut 60 Minuten dauert die Inszenierung des Singspiels „Geschöpf der Nacht“ von Andreas Schmidberger. Im Stück fliegt ein Glühwürmchen auf eine fremde Sommerwiese, auf der es zunächst nur auf Ablehnung stößt. Werden die anderen Käfer und Insekten es am Ende bei sich aufnehmen? Und kann es sogar zu ihrem Retter in einer Notsituation werden? Das wird sich bei der heutigen Premiere in der Mehrzweckhalle an der Grabenstraße zeigen.

Der Aufwand kann sich in jedem Fall sehen lassen. Für die große Bühne, die die Stadt in der Halle aufgestellt hat, hatten Eltern schon vor Monaten die ersten Dekoteile entworfen, auch die vielen, vielen Kostüme sind Ergebnis wochenlanger Vorbereitung. Und das alles für die Musik, die auch sonst eine große Rolle an der Schule spielt. Ist schon beachtlich, dass eine Grundschule über einen bald 90-köpfigen Chor verfügt. Auch ein Schulorchester wird derzeit in einer eigenen Musikklasse geformt. Bei der heutigen Aufführung kommt die Musik zwar noch vom Band, aber das kann in zwei Jahren schon anders aussehen, wenn die Kinder erst mal fit an ihren Instrumenten sind. Schulleiterin Vera Heitzer ist schon jetzt begeistert, wenn sie sieht, wieviel Kraft das gemeinsame Musizieren den Schülern gibt.

„Das stärkt das Selbstvertrauen und das Sozialverhalten vieler Kinder ganz enorm.“ Im ersten Schuljahr geht es vor allem um rhythmische Übungen, ab dem zweiten kommen dann Blasinstrumente an die Reihe, geübt wird in Kooperation mit dem Harmonieverein Baesweiler. Dank des Fördervereins konnten sogar vier „Headsets“ angeschafft werden, mit Hilfe dieser Kopfmikrofone können die Kinder auf der Bühne freier agieren. Richtig professionell gehen alle die Sache an. Schließlich wollen sie den Besuchern ihrer Aufführungen gern zeigen, welch toller Sound in ihrer Friedensschule steckt.

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