Baesweiler Feuerwehr demonstriert Stärke

Von: mas
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Brandbekämpfung, Menschenrettung und Sicherung von gefährdeten Gebäuden: Das funktionierte alles bei der Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Baesweiler. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Dirk Grein beruhigte und informierte Passanten. „Alles okay, sorgen sie sich nicht. Wir üben nur“, klärte der stellvertretende Stadtbrandmeister einige Leute auf. Denn Samstagnachmittag – kurz nach 16 Uhr – lief ein Riesenaufgebot an Feuerwehrleuten und -fahrzeugen in Puffendorfs auf.

Fast 130 Kräfte waren ausgerückt, um einen angenommenen Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen zu löschen und Menschenrettung zu simulieren.

Die Übungslage: Der „Brand“ war in Scheunen und Stallungen ausgebrochen und breitete sich auch auf ein angrenzendes Wohnhaus aus. Personen, darunter auch Kinder, waren von den Flammen in den Gebäuden eingeschlossen. Eine Person war unter einem Landwirtschaftsfahrzeug eingeklemmt. Erschwert wurde die auch von Kreisbrandmeister Bernd Hollands beobachtete Übung durch einen drohenden Übergriff der Flammen auf ein Nachbarhaus.

Alarmiert wurde die gesamte Freiwillige Feuerwehr Baesweiler. Der zuerst eingetroffene Löschzug Puffendorf mit Leiter Alfons Bings erkundete die Lage. „Das schaffen wir nicht alleine. Wir brauchen Verstärkung“, rief Bings aus und ließ einen Vollalarm auslösen.

Nur wenig später trafen die Löschzüge aus Baesweiler (Leiter Olaf Gärtner), und Beggendorf (Ralf Hilgers) zur Verstärkung ein. Die Löschzüge Loverich-Floverich (René Steinbrügger), Puffendorf und Setterich begannen schnellstens mit der Suche nach den vermissten Personen. Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten wurde dies absolviert. Zudem wurden die benachbarten Gebäude vom Brandherd abgeschirmt.

Dirk Grein sowie Stadtbrandmeister Dieter Kettenhofen beobachteten neben Bürgermeister Willi Linkens und Beigeordnetem Frank Brunner die komplette Übung. Grein betonte: „Durch eine gezielte Zusammenarbeit der beiden Abschnitte konnten die angenommenen Brände schnell gelöscht und alle im Gebäude befindlichen Personen gerettet und ins Freie befördert werden.“

Während der Gesamtübung blieb der Löschzug Oidtweiler in Einsatzbereitschaft, falls es zu einem realen Einsatz im Stadtgebiet gekommen wäre. Sehr angetan zeigte sich Kreisbrandmeister Bernd Hollands. Er lobte unter anderem: „Ich bin beeindruckt, wie viele Leute die Baesweiler Wehr aktiviert bekommt. Das ist schon bemerkenswert.“

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