Baesweiler - Baesweiler dankt den Ehrenamtlern

Baesweiler dankt den Ehrenamtlern

Von: Stefan Schaum
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Baesweiler. Ehre, wem Ehre gebührt: Wer sich im Verein engagiert oder im Rettungswesen, in der Kulturarbeit oder im Jugendtreff, der investiert viel Zeit und oft auch viel Schweiß, damit die Allgemeinheit profitiert. Solchen Menschen soll erneut in Baesweiler gedankt werden.

Am Donnerstag, 30. Oktober, stehen die Freiwilligen beim „Tag des Ehrenamts“ im Mittelpunkt. Um 19.30 Uhr beginnt die Feierstunde im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums, Otto-Hahn-Straße 4. 560 Dankesurkunden hat die Stadt bereits drucken lassen – und Nachzügler können sich durchaus noch melden.

Überhaupt legt Bürgermeister Dr. Willi Linkens großen Wert auf die Feststellung, dass nicht etwa die Stadt die geeigneten Kandidaten ausgesucht habe. Nicht bloß, weil dann zu leicht jemand hätte übersehen werden können. Sondern vielmehr, „weil Vereine, Organisationen und die Bürger selbst am besten wissen, wer sich derart einbringt, dass er ein Lob verdient“.

So hatten in den vergangenen Wochen viele Menschen andere vorgeschlagen, die in ihren Augen einen beachtlichen Einsatz leisten. Dass darunter besonders viele Helfer der Feuerwehr sind, kann nicht verwundern. Obwohl eine Stadt mit mehr als 25.000 Einwohnern eigentlich eine hauptamtliche Wache vorhalten müsste, drückt die Bezirksregierung bei Baesweiler ein Auge zu, weil die Zahl der Ehrenamtler dort so groß ist.

„Unsere Stadt ist überhaupt sehr geprägt von freiwillig Engagierten“, sagte Linkens bei der Vorstellung des Programms, bei dem es „nur eine kurze Ansprache und dann viel Zeit zum Austausch“ geben soll. Auch ein Auftritt der musikalisch-komischen „Blechharmoniker“ gehört dazu. Große Hürden mussten die Kandidaten übrigens nicht nehmen.

Nicht nur die, die sich seit Jahrzehnten bei Wind und Wetter engagieren, können beim „Tag des Ehrenamtes“ im Mittelpunkt stehen, sondern auch solche, die vielleicht einmal im Monat ein Altersheim besuchen und den Senioren dort vorlesen. Die Einsatzbereiche sind vielfältig. Und letztlich zählt nicht, wie groß der jeweilige Einsatz ist, sondern dass Menschen motiviert werden, sich zum Wohl der Gesellschaft einzubringen.

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