Baesweiler - Baesweiler Bigband feiert ihr 25-jähriges Jubiläum

Baesweiler Bigband feiert ihr 25-jähriges Jubiläum

Von: Stefan Schaum
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Swing und mehr mit ganz viel Schwung: Die Baesweiler Bigband fordert ihre Zuhörer gern zum Tanz auf. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Zuhören ist nur der halbe Spaß, wenn die Baesweiler Bigband auf der Bühne steht. Wo diese Musiker auftreten, soll vor allem getanzt werden. Für Schwung sorgt das Ensemble bereits seit 25 Jahren. Und so ist der anstehende Tanzabend in der Burg Baesweiler auch eine kleine Jubiläumsfeier.

„Zu Beginn hätte ich nie und nimmer gedacht, dass es uns mal so lange geben wird“, sagt Dirigent Hans-Josef Dreßen. Er hat das Ganze auf den Weg gebracht, als damals 27-Jähriger im Baesweiler Harmonieverein. „Ein paar von uns wollten nebenbei auch noch andere Musik machen – und dann ist das Ganze richtig schnell gewachsen und zu einer eigenen Einheit geworden.“

Zahlreiche Auftritte hatte die Bigband bereits in ihren Anfangsjahren – und der Elan blieb nicht allein auf die Musik beschränkt. So hatte das Ensemble im Juli 1991 nach einer Flutkatastrophe in Bangladesch eine Hilfsaktion auf den Weg gebracht und ein Benefizkonzert auf dem Kirchplatz gespielt. Seinerzeit reiste sogar der damalige Botschafter der Volksrepublik Bangladesch, Anwar Hossain, nach Baesweiler. Dreßen: „Wir wollten immer möglichst vielseitig sein, und haben als Bigband nie ausschließlich Swing-Musik angeboten.“

Mit dem Elvis-Interpreten Detlef Malinkewitz sind die Musiker aufgetreten und mit dem Komiker Globo, auch mit Chören haben sie gemeinsame Sache gemacht. Von den Beatles über Musical-Songs bis hin zu aktuellen Charthits – es hat schon immer viel ins Repertoire hineingepasst. Mittlerweile greifen nicht mehr bloß die Baesweiler in der Bigband zu den Instrumenten. Auch aus Aachen, Köln, Leverkusen oder Bonn reisen die Mitglieder zu den wöchentlichen Proben an. Dreßen: „Wir haben uns im Lauf der Zeit musikalisch richtig gut entwickelt.“

Tanzabende gibt es seit 2008 in der Burg Baesweiler. Damit hat die Bigband aus der Not eine Tugend gemacht. „Viele Konzertbesucher wollen heute nicht mehr zwei, drei Stunden stillsitzen und Musik hören“, sagt Dreßen. Also darf sich das Publikum vor der Bühne gern bewegen – beim Tanzabend gibt es ohnehin nur Stehtische in der Burg. „Zu uns kommen Hobbytänzer, die teilweise richtig ambitioniert sind und viele Tanzstile drauf haben.“

Für Latein- und Standardtänze liefern die Musiker gern den passenden Sound. Gloria Gaynors Disco-Klassiker „I Will Survive“ wird beim kommenden Auftritt ebenso zu hören sein wie Sades „Smooth Operator“ oder das von Robbie Williams zu neuen Ehren gebrachte „Something Stupid“.

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