Baesweiler Aktivurlaub: Auftakt für Sport und Austausch

Von: Elisa Zander
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Gesunder Beginn des Mammut-Pro
Gesunder Beginn des Mammut-Programms: Mit einem Frühstücksbuffet hat der diesjährige Baesweiler Aktivurlaub in der Mehrzweckhalle an der Grabenstraße einen verheißungsvollen Anfang genommen. Foto: Elisa Zander

Baesweiler. Rund und rot leuchten die Pfirsiche, die Bananen sind gold-gelb daneben in Schüsseln drapiert, einige Aprikosen liegen dabei. Frisches Müsli mit Obst und Nüssen steht bereit, etwas weiter Tomaten, Gurken, Vollkornbrot und -brötchen.

Das gesunde Frühstück zum Auftakt des Baesweiler Aktivurlaubs, der bis zum 20. Juli dauert, ist zu einem beliebten Treffpunkt geworden. In der Mehrzweckhalle an der Grabenstraße kommen die Menschen zusammen. „Das war schon immer so”, erinnert sich Helmut Heuschen, Vorsitzender des Baesweiler Lauftreffs, „schließlich ist Gesundheit eine vielfältige Form.”

25 Jahre ist es her, dass er den Stein ins Rollen brachte. Mit Unterstützung der AOK, die Sportlehrer und Ernährungsberater bereitstellte, und der Stadt Baesweiler in Form von Schlüsseln für Sportstätten nahm das Angebot Form an. 1988 gab es dann zum ersten Mal den Aktivurlaub. Mit Wassergymnastik, Fahrradtouren und klassischen Kursangeboten fing es an. „Damals waren wir im Sportraum im Sportpark”, erinnert sich Helmut Heuschen. „Der war mit über 70 Leuten pro Veranstaltung total überfüllt.” Das Angebot fand wachsende Anhänger. Von damals über 1000 ist die Teilnehmerzahl mittlerweile auf rund 6000 gestiegen.

Jahr für Jahr kommen mehr Angebote hinzu. Einzelpersonen, Ärzte und Institutionen bereichern den Aktivurlaub mit ihren Angeboten. 85 ehrenamtlich tätige Fachleute engagieren sich. „Die Motivation für die Sache ist riesig”, freut sich Helmut Heuschen und nennt beispielhaft die Damen des Lauftreffs, die viel Arbeit in das Frühstück gesteckt haben. Zur visuellen Untermalung des Team-Gedankens haben sie sich gemeinschaftlich T-Shirts anfertigen lassen.

Für dieses Engagement dankt auch Bürgermeister Dr. Willi Linkens ausdrücklich, weiß aber auch, dass es eine „ideale Möglichkeit für Vereine ist, sich zu präsentieren”.

225 Angebote gibt es in diesem Jahr, davon 50 für Kinder- und Jugendliche. Bei allen beliebt sind Wassersportangebote. Einerseits bei den Jüngeren, da dies nur zeitweise an den Schulen im Rahmen des Sportunterrichts angeboten wird. Andererseits bei den Älteren, da sie dies etwa aus Kuren kennen.

„Es gibt kaum einen Kurs, der ausfällt”, weiß Irmgard Waschbüsch. Sie ist Mitarbeiterin im städtischen Amt für Schule, Sport und Kultur und organisiert den Aktivurlaub. Fahrradtouren seien besonders beliebt, die musikalische Früherziehung schon für Kleinkinder ab 18 Monaten geeignet. „So ist für jeden etwas dabei.”

Der Aktivurlaub ist mehr als sportliche Aktivität. Es ist die Möglichkeit zum Kennenlernen, zum Austausch untereinander, zum Freundschaften schließen. Man motiviert und aktiviert sich gegenseitig - und das ist gut für Körper und Geist.
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