Herzogenrath - AWO setzt auf kultursensible Pflege

AWO setzt auf kultursensible Pflege

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Herzogenrath. „Meine Schwiegereltern leben in der Türkei und ich kann mich nicht um sie kümmern – ich kann meine Kinder hier nicht alleine lassen. Ich habe fünf Kinder, und wenn ich später Hilfe brauche, kann ich nicht sagen: Jetzt guckst du nach mir!“

So lautet eines von vielen Zitaten einer aktuell veröffentlichten Publikation, die über die Einschätzungen und Erfahrungen von Menschen mit Migrationshintergrund in Bezug auf den Gesundheitssektor und den Erwerbsbereich Pflege informiert.

Von 2012 bis 2014 hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Aachen-Land e.V. als Teilprojekt 4 im Projekt Xenos-Zirqel diese Informationen in ausführlichen Gesprächen mit Familien und Multiplikatoren gesammelt. Auf dem Hintergrund der zu erwarteten deutlichen Zunahme der Pflegebedürftigkeit auch von Zuwanderern in Deutschland geben die Ergebnisse Hinweise für die zielgruppengerechte Weiterentwicklung von Angeboten.

Der Fachbereich Pflege und Betreuung der AWO Kreisverband Aachen-Land hat sich selbst intensiv mit kultursensibler Pflege auseinandergesetzt. Das Personal wurde für die besonderen Bedarfe der Pflegebedürftigen mit Migrationshintergrund sensibilisiert und bewusst um zweisprachige Mitarbeiter mit Migrationshintergrund erweitert. Ein Imagefilm informiert auf der Homepage der AWO über die kultursensible Entwicklung der AWO-Tagespflege. Hier kann auch die oben genannte Publikation „Menschen mit Zuwanderungshintergrund als Akteure im Gesundheitssystem der Region Aachen/Düren – Ergebnisse einer aktivierenden Befragung“ als PDF heruntergeladen werden.

Gerne steht Claudia Liepertz, Fachbereichsleitung Pflege und Betreuung, unter Telefon 02406/ 66619-0 zu erreichen, als Ansprechpartnerin zu diesem Thema zur Verfügung.

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