AWO-Merkstein dankt 36 treuen Mitstreitern

Von: fs
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Danke für die Treue: Der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Merkstein, Horst Herberg (r.), und der Kreisvorsitzende Hans-Peter Goebbels (l.) ehrten die Jubilare. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. 36 Jubilare standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Merkstein. Zusammen mit dem AWO-Kreisvorsitzenden Hans-Peter Goebbels dankte Vorsitzender Horst Herberg den langjährigen Mitgliedern, die mit Urkunde, Ehrennadel und einem Geschenk des Ortsvereins ausgezeichnet wurden.

Das silberne Treueabzeichen der Arbeiterwohlfahrt für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Elisabeth Schneider und Helga Koch. Mit der Ehrennadel in Gold für 40-jährige Treue wurden Gertrud Zimmer und Herbert Nilges ausgezeichnet. Die Ehrennadel in Silber für 25-jährige Verbundenheit erhielt Margret Sadowski.

Eine Ehrenurkunde für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten: Erna und Josef Bertram, Julia Blaszkiewicz, Walter, Monika und Kevin Blinn, Josefa Classen, Klara Fischer, Jana Foitzik, Gabriele Gielen, Maria Hampel, Christel, Ralf-Peter, Jenniver und Alexandra Kalmbach, Anita Kornblum, Jürgen Korsmeyer, Heribert Mertens, Werner Prinz, Gerda Reuter, Susi Rubner, Ingrid Ruchti, Dieter Ruhm, Yvonne, Cedric, Dennis, Jacki und Jason Simon sowie Gisela und Georg Vogt.

Geschenkgutscheine

Für fünf Kinder unter den Jubilaren hielt die AWO Geschenkgutscheine bereit. Hans-Peter Goebbels, Vorsitzender des Kreisverbandes, dankte dem Ortsverein für seine vielfältigen Aktivitäten und den stetigen Einsatz seiner Ehrenamtlichen. „Die AWO Merkstein kann Vorbild für viele andere sein“, sagte er. Für die SPD sprach Jochen Helbig, Mitglied des Städteregionstages, ein Grußwort.

Er freute sich besonders, dass unter den Jubilaren auch Jugendliche sind und viele Menschen auch heute noch über viele Jahre hinweg die Treue halten. „Das macht Mut für die Zukunft“, sagte Helbig. In seinem Rechenschaftsbericht, der das vielfältige Leben im AWO-Ortsverein widerspiegelte, musste Horst Herberg allerdings einräumen: „Die gesamtgesellschaftliche Entwicklung macht auch vor unserem Ortsverein nicht Halt. Es wird zunehmend schwerer, ehrenamtliche Kräfte zu gewinnen, die sich in verantwortlichen Aufgaben binden lassen.“

Umso dankbarer sei er den aktiven Vorstandsmitgliedern, den Gruppenleitungen und Betreuerinnen, „die sich unentwegt engagieren.“ Vier regelmäßige Nachmittagsgruppen, geleitet von Ursula Foitzik, Adele Kirstein und Wilma Schümann, bilden das feste Gerüst im Leben des Ortsvereins. Außerdem nannte der Vorsitzende die monatlichen Frühstückstreffen mit Ursula Foitzik und die Sozialberatung mit Hermann-Josef Penners und den Förderunterricht für Grundschulkinder und die Organisation der Wanderungen durch Maria Dünwald. Mit Wilfried Wichura und Nicole Foitzik verfüge die AWO Merkstein über ein kompetentes Team in der Kassenführung. Herberg dankte seinen Mitstreitern für die Unterstützung.

Neben den regelmäßigen Programmpunkten wurden zahlreiche „Outdoor-Aktivitäten“ genannt: Erlebnisreiche Tages- und Wochenreisen und die Ausflüge der einzelnen Gruppen fanden Erwähnung. Ein fester Höhepunkt ist das sommerliche Kinder- und Familienfest an der Begegnungsstätte, das wiederum viele hundert Besucher hatte. Stets sei man aufgeschlossen für Neues, sagte Horst Herberg. So hätte die Fotopräsentation „Merkstein heute“ und „Merkstein im letzten Jahrhundert“ mit Wilfried Ullrich und Hermann-Josef Welfens enormen Zuspruch erfahren. Dieses Angebot werde man fortsetzen.

Vielfach vernetzt

All diese Aktivitäten würden von einem „zu kleinen Kreis“ von Ehrenamtlern organisiert und beworben. „Aber“, so Herberg weiter, „die AWO stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Als sozialer Verband, der sich auf die Werte der politischen Arbeiterbewegung berufen kann, sehen wir unsere Rolle darin, die Menschen zusammenzuführen, Hilfe zu leisten, Geselligkeit und sinnvolle Gemeinschaft zu stiften.“ Deshalb sei man auch vielfach vernetzt, unter anderem bei der Aktion „AWO gegen Rassismus“, im „Herzogenrather Bündnis gegen Rechts“ und jüngst im Quartiersprojekt des AWO-Bezirks- und Kreisverbandes „Mitten in Merkstein“.

Kassierer Wilfried Wichura konnte eine ausgeglichene Kassenlage darstellen. Für die Revisoren bestätigte Günter Prast einwandfreie und professionelle Kassenführung. Die Versammlung erteilte dem Kassierer und dem Vorstand einstimmig Entlastung. Da aus Gesundheitsgründen Revisoren ausfallen könnten, wurden vorsorglich zwei weitere Prüfer bestellt. Spontan stellten sich Rolf-Peter Kalmbach und Alexandra Prast zur Verfügung. Sie wurden einstimmig von den Mitgliedern gewählt.

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