Herzogenrath - AWO erhält Walter Heckmanns Geist

AWO erhält Walter Heckmanns Geist

Von: Lars Odenkirchen
Letzte Aktualisierung:
heckmannbu
Diese Stele soll an den Namensgeber erinnern: Bezirksgeschäftsführer Andreas Johnsen (vl.), die Bezirksvorsitzende Beate Ruland, Festredner Martin Schulz sowie die stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Franz Irsfeld und Franz-Josef Windisch bei der Enthüllung. Foto: Lars Odenkirchen

Herzogenrath. Diese Namensänderung ist keine reine Formalität: Walter Heckmann zu Ehren wird das Senioren- und Sozialzentrum Herzogenrath an der Marie-Juchacz-Straße von nun an den Namen des langjährigen AWO-Kreis- und späteren Bezirksvorsitzenden tragen. W

Wie wertvoll das Lebenswerk des vor genau einem Jahr verstorbenen Heckmann ist, ließ sich dabei allein an der Runde illustrer Gäste feststellen, die sich anlässlich der Umbenennung im „Walter-Heckmann Senioren- und Sozialzentrum Herzogenrath” eingefunden hatte.

Der SPD-Europageordnete Martin Schulz, „selbst stolzes AWO-Mitglied”, würdigte in einer Festrede dabei nicht nur die Verdienste Heckmanns, sondern auch die Einrichtung selbst. „Das Maß an Zuwendung und Einfühlsamkeit, dass das Personal bei seiner oft harten Arbeit an den Tag legt, ist wirklich außerordentlich”, betonte der Sozialdemokrat und fügte an: „Keiner wäre darauf stolzer als Walter Heckmann.”

Schulz würdigte den langjährigen AWO-Kreisvorsitzenden als „Menschen, der sich stets für die Werte der AWO eingesetzt hat und so dafür sorgte, dass die Würde des Menschen unantastbar bleibt.” Er zeigte sich sicher, dass „etwas von Walter Heckmann bleibt: Nicht der Name über dem Eingang, sondern sein Geist, mit dem die Einrichtung erfüllt ist.”

Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der AWO, Franz Irsfeld, hob im Anschluss an Schulz Vortrag in seiner Laudatio die Verdienste Heckmanns hervor, der sich nicht nur auf Kreis, sondern auch auf Bezirks- und sogar Bundesebene für die AWO stark gemacht hat. Viel Zeit seines Lebens habe Heckmann der AWO und ihren Idealen gewidmet und auch die Mitglieder immer wieder zu verstärktem Engagement motiviert.

Am Besten fasste wohl eine Anekdote der Bezirksvorsitzenden Beate Ruland das Wesen Heckmann zusammen: „Als wir das Seniorenzentrum einmal gemeinsam besucht haben, hat Walter Heckmann mir erklärt, in welchem Zimmer er hier in der Einrichtung seinen Lebensabend verbringen möchte. Er wollte nicht nach Mallorca, sondern hier in seiner Heimat, in einem Zimmer mit Blick auf den Fußballplatz alt werden.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert