Ausstellung von Paul Alfred Schyma: Liebevoller Blick auf Alsdorf

Von: hob
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Die Schönheit bekannter Orte durch die Augen des Künstlers: die Foto-Ausstellung von Paul Alfred Schyma in der Stadtbücherei. Foto: Bubel

Alsdorf. Paul Alfred Schyma denkt lange nach. Sehr lang. Dann jedoch gibt er seine Antwort, knapp und pointiert: „Ich möchte die Schönheit, die die Menschen nicht sehen, festhalten“, antwortet er langsam und mit einem ausgeprägten osteuropäischen Akzent auf die Frage, warum er sich immer wieder mit dem Thema Alsdorf auseinandersetzt.

So, wie in seiner derzeitigen Fotoausstellung im Foyer der Stadtbücherei in der Stadthalle, die jetzt eröffnet wurde: „Goldener Herbst in Alsdorf“ ist einmal mehr eine Liebeserklärung an die Stadt und ihre Schönheit, „die die Menschen nicht sehen“. Für den 74-jährigen Künstler ist Alsdorf eine neue Heimat geworden, die er immer wieder neu entdeckt.

Gold-gelb, mal mit hellen, mal in dunklen, satten Grün- und Brauntönen oszillierend, hat Schyma diesmal bei seinen täglichen Spaziergängen städtische Hotspots „festgehalten“, wie er sagt. „Künstler werden häufig von den Farben des Herbstes inspiriert“, sagt Schyma. „Der Herbst schreitet langsam voran, um dann schließlich mit voller Kraft alle Ecken der Stadt zu besetzen und mit goldenen Farben zu füllen.“

Als Alsdorfer kennt man die Ecken und Orte, die Paul Alfred Schyma an drei Tagen im Herbst 2015 fotografiert hat: Südpark, Annagelände, Burg mit Park, Weiher und Fördergerüst. „Das Spiel mit Licht und Schatten beeindruckt mich besonders und ist das dominierende Thema meiner Arbeiten“, sagt Schyma. Wenn der eine oder andere Fotograf auch die Augenbrauen heben mag, wenn er hört, dass Schyma seine Aufnahmen mit einem Bildbearbeitungsprogramm künstlerisch aufwertet, so weiß Schyma durchaus, was er tut, wenn er aus seinen Motiven noch etwas mehr Sättigung, Tiefe und Kontrast „rauskitzelt“. Solche Programme sind für ihn Werkzeuge wie Tuschestift oder Pinsel. Das belegt auch seine Werksmappe, die beeindruckend filigrane Tuschezeichnungen und Acrylmalereien beinhaltet.

Von den Arbeiten beeindruckt zeigte sich auch Alsdorfs Erster Beigeordneter Ralf Kahlen, der die Ausstellung eröffnete. Und es wird voraussichtlich nicht die letzte Chance sein, Schymas Werk zu bewundern. Denn Schyma sagt, er habe noch jede Menge Ideen in seinem Kopf.

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