Ausstellung: Mythen und mehr in Airbrush-Technik

Von: hm
Letzte Aktualisierung:
13454537.jpg
„Die vergessenen Erzählungen“: Künstler Andreas Klose und seine Frau Anna Klose führen durch die Ausstellung im Nell-Breuning-Haus. Foto: Helena Mertens

Herzogenrath. Mit einem schwarzen Hut steht Andreas Klose da und betrachtet skeptisch die Ausstellung im Nell-Breuning-Haus. Es ist seine eigene Ausstellung, die der 51-Jährige kritisch begutachtet. Er ist ein Künstler durch und durch. Ein Jahr lang hat er daran gearbeitet, viel Mühe und Zeit investiert. „Zufrieden bin ich mit meinen Werken am Ende aber nie“, erklärt der in Alsdorf lebende Andreas Klose.

Stattdessen juckt es ihn schon wieder in den Fingern, er plant seine nächsten Projekte und will weitere Ideen künstlerisch darstellen. Anna Klose, die Ehefrau des Künstlers, hat allerdings eine ganz andere Meinung: „Die Bilder sind wie meine eigenen. Ich habe sie jeden Tag gesehen und bin von der Arbeit meines Mannes überzeugt.“ Nicht ohne Grund betitelt der 51-jährige Künstler seine Frau als persönliche Managerin – wenn auch nur scherzhaft.

Es ist die zweite Ausstellung, die Andreas Klose im Nell-Breuning-Haus präsentiert. Anders als im Jahr 2015 zeigt er keine Kohle- und Bleistiftzeichnungen mehr, denn Airbrush hat ihn fasziniert: „Airbrush funktioniert einfach schneller und ich habe mehr künstlerische Möglichkeiten. Es ist eine freie Technik.“

Aus all seinen Zeichnungen des vergangenen Jahres hat er 20 ausgewählt, die thematisch zueinander passen und den Zuschauer ansprechen sollen. Seine Ausstellung nennt er „Die vergessenen Erzählungen“. Inspiriert wurde Andreas Klose von Georges I. Gurdjieff, einem griechisch-armenischen Esoteriker und Schriftsteller. Die Geschichten, die er von ihm gelesen hat, wollte der 51-Jährige auf verschiedenen Papierarten und mit der Technik Airbrush in Kunst umsetzen: „Ich habe meine eigene Interpretation von Mythen, beispielsweise einer Aphrodite, abgebildet. Ich improvisiere dabei immer. Das, was kommt, passiert in Rage.“

Bis zum 30. Januar 2017 können Besucher die Ausstellung im Nell-Breuning-Haus wochentags von 10 Uhr bis 20 Uhr und am Wochenende bis 15 Uhr besuchen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert