Ausschuss ignoriert viele Baustellen im Sportbereich

Von: ehg
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Würselen. Sport stand nicht auf der Tagesordnung des Ausschusses Soziales, Sport und Kultur. Das rief zu Beginn seiner Sitzung den SPD-Stadtverordneten Karl-Heinz Pütz auf den Plan. Es sei schon verwunderlich, dass dies schon zum zweiten Male in Folge der Fall sei.

 Pütz stieß beim Repräsentanten des Stadtsportverbandes, Peter Kremer, offene Türen ein. Dass es noch nicht einmal zu einer Mitteilungsvorlage gereicht habe, monierte dieser. Dabei gebe es doch genug Baustellen im Bereich Sport, insbesondere im Bereich Broichweiden.

Überfällig sei bei der Turnhalle Helleter Feldchen eine Grundsatzentscheidung. Kremer betonte, es bestehe nicht zuletzt nach der Veröffentlichung des KIM-Gutachtens Handlungsbedarf, weil das Pfarrheim an der Luciastraße betroffen sei. Die Broichweidener Sportler warteten außerdem auf einen Zeitplan für die Sanierung und Modernisierung der Sporthalle Parkstraße. Schließlich fänden in der Meisterschaftssaison unter anderem Pflichtspiele von allein sechs Mannschaften auf Mittelrheinebene (Oberliga, Verbandsliga und Landesliga) statt. Handball sei in dieser Konzentration für eine Stadt wie Würselen eine Besonderheit im ganzen Mittelrhein. Man dürfe die Sportler nicht im Regen stehen lassen, redete sich Kremer seinen Frust von der Seele. „Nicht nur in Broichweiden, sondern in allen Quartieren brennt es“, räumte Ausschuss-Vorsitzender Hans-Josef Bülles ein.

Im Namen des Stadtsportverbandes bedankte Kremer sich für die Sanierung der Turnhalle An Wilhelmstein und die Wiederinbetriebnahme der Elmar Harren-Sporthalle an der Krottstraße in der nun zu Ende gehenden Legislaturperiode. Mitgeteilt wurde, dass eine EDV gestützte Verwaltung der Sportstätten auf dem Prüfstand stehe. Bei einem positiven Signal empfahl 1. Beigeordneter Werner Birmanns dem Stadtsportverband, in einer offenen Vorstandssitzung eine eventuelle Einführung mit den beteiligten Vereinen zu thematisieren.

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