Alsdorf - Ausgediente Schulgebäude werden in Ofden zügig abgeräumt

Ausgediente Schulgebäude werden in Ofden zügig abgeräumt

Von: Karl Stüber
Letzte Aktualisierung:
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Ein Bild, das bald historischen Wert hat: Die Gebäude an der Alfred-Brehm-Straße, in denen zuletzt der Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) untergebracht war, weichen einem Neubaugebiet. Foto: Karl Stüber
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Im rückwärtigen Bereich des Geländes leisten Bagger bereits ganze Arbeit. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Die schweren Bagger der Abrissfirma aus Lingen an der Ems haben binnen kurzer Zeit schon aus Teilen des Geländes an der Alfred-Brehm-Straße eine Trümmerlandschaft gemacht. Noch stehen die Hauptgebäude der alten gelben Schule in Ofden, in der zuletzt der Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) untergebracht war.

Aber auch die Bauten, die über Jahrzehnte das Panorama der Straße geprägt haben, werden schnell fallen. Die Turnhalle bzw. Bürgerhalle bleibt bestehen wie auch ein kleineres Versorgungshaus.

Die Alsdorfer Bauland GmbH, an der die Stadt Alsdorf und die Sparkasse (S-Immo) beteiligt sind, treibt die Aufbereitung des Geländes für die weitere Vermarktung voran. Maximal 400.000 Euro wird der Abriss der Gebäude kosten, wie der Kämmerer der Stadt Alsdorf, Michael Hafers, auf Anfrage unserer Zeitung sagte.

Er vertritt als einer von zwei Geschäftsführern der Alsdorfer Bauland GmbH dort die Interessen der Kommune. Laut Hafers soll der Abriss und die Beseitigung der „Trümmer“ bis Ostern abgeschlossen sein. Danach läuft die Erschließung des Baugrundes an.

Dabei geht es um das Anlegen von Versorgungsleitungen (Kanäle) und den Bau von Straßen. Das Baugebiet soll von der Alfred-Brehm-Straße her erschlossen werden. Eine Straße wird entlang der Bebauungsgrenze und parallel zu vorhandenen Gärten benachbarter Häuser verlaufen, von der zwei Stichstraßen in die Fläche führen werden, sagte Hafers.

Die Erschließungskosten werden noch ermittelt, wie der Finanzfachmann betonte. Dies wird ein wichtiger Faktor für die Festlegung der Grundstückspreise sein. Es geht um 34 Parzellen, die zwischen 450 und 650 Quadratmeter groß sind. 26 davon sind für Einfamilienhäuser vorgesehen, acht für Doppelhaushälften. Die Vermarktung der Grundstücke will die Alsdorfer Bauland GmbH Mitte des Jahres starten.

Die Verwertung der zuletzt vom VabW genutzten Fläche – der Verein ist zwischenzeitlich in andere Gebäude am Nordring in Alsdorf umgezogen – ist neben der Neunutzung der noch von Realschule und Gymnasium genutzten Grundstücke ein wichtiger Bestandteil des Masterplans Ofden. Eine Bürgerinitiative hatte vergeblich versucht, die Bebauung mit Häusern zu verhindern.

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