Ausbau Blumenrather Straße vor der Zeit fertig

Von: Holger Bubel
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Der Füllkies liegt noch auf dem Radweg: In Mariadorf kann der Verkehr wieder ungehindert fließen. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Die größte Straßenbaumaßnahme seit der Ertüchtigung der Weinstraße im Alsdorfer Zentrum wurde jetzt fertiggestellt und im feierlichen Rahmen seiner Bestimmung übergeben. In zwei Bauabschnitten ist die Blumenrather Straße, vom Neuen Markt beginnend bis zum Friedhof an der Broicher Straße, für Radler, Fußgänger und den Kraftfahrzeugverkehr gleichermaßen aufgewertet worden.

„Der Finanzplan wurde eingehalten, der Zeitplan sogar um sechs Wochen unterschritten“, schickte Alfred Sonders ein Lob an die ausführenden Firmen und Damian Toporowski und Denis Kruse. Unter Federführung der beiden Mitarbeiter des Amtes für Tief- und Straßenbau der Stadt Alsdorf wurde die Maßnahme umgesetzt.

„Wenn etwas so toll aussieht, vergisst man, wie es vorher war“, erinnerte Sonders an fehlende Fuß- und Radwege und einem „katastrophalen Straßenzug“. Die Ertüchtigung und Neugestaltung in zwei Bauabschnitten kostete insgesamt etwa 1 475 000 Euro, mit 60 Prozent förderte die Bezirksregierung Köln die Umsetzung.

Hausanschlüsse erneuert

Baubeginn des ersten Abschnitts von der Einmündung am Neuen Markt bis zur Einmündung Mörike-straße/Osterfeldstraße war Ende August, bereits Ende November wurde er fertiggestellt. Dabei wurden auch Hausanschlüsse erneuert, ein bis dahin nicht vorhandener kombinierter Geh- und Radweg wurde zwischen Netto-Markt und der verlängerten Weststraße angelegt und die Straßenbeleuchtung erneuert.

Der zweite Bauabschnitt zwischen Osterfeldstraße und Broicher Straße Richtung Friedhof wurde von Januar bis Anfang März fertiggestellt, ebenfalls mit neuem Gehweg. Die Fahrbahn wurde mit beidseitigem Radschutzstreifen versehen sowie eine neue Straßenbeleuchtung installiert.

„Wegen des ausgefallenen Winters und der zügigen Arbeit durch die bauausführende Firma sind wir sechs Wochen vor dem Plan fertig geworden“, freute sich auch Damina Toporowski. Bürgermeister Alfred Sonders bedankte sich bei den Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauphase mit Bergmannsschnaps und Bier.

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