Auf geht‘s, in die nächste Runde der „Küchenschlacht“

Von: vm
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Katharina Brandt mit der „Küchenschlacht“-Schürze aus der ersten Staffel. Foto: vm

Alsdorf. Damit hatte Katharina Brandt nicht gerechnet. Nicht nur in ihrer Heimatstadt Alsdorf wird sie auf der Straße auf die Schokolava angesprochen, sondern auch in anderen Städten. Die Schokolava war eines der Gerichte, das die Alsdorferin in der ZDF-„Küchenschlacht“ zubereitet hat. Der flüssige Schokokern des Kuchens ist das Besondere des Desserts.

Am Donnerstag macht sich Katharina Brandt wieder auf die Reise nach Hamburg, zu den TV-Studios. Am kommenden Wochenende wird nämlich die Championsweek der „Küchenschlacht“ aufgezeichnet, ab Montag, 21. September, wird sie fünfmal hintereinander um 14.15 Uhr ausgestrahlt. Ihre Schwester wird sie wieder begleiten und ist auch jetzt schon – wieder – nervöser als Katharina selbst, wie diese erzählte. „Ich hab zwar mal in die anderen Aufzeichnungen reingeguckt, aber ich will eigentlich lieber nicht zu viel über die anderen Kandidaten wissen. Ich will mich nicht beirren lassen“, erzählte die 26-Jährige kurz vor ihrer Abreise dieser Zeitung. Wie ihre Konkurrenten die Gerichte anrichten oder welche Tricks sie vielleicht drauf haben könnten, das würde sie eher verunsichern. „Ich möchte aber bei meinem Schema bleiben“, fügte sie an. Katharina Brandt hatte im August die erste Hürde genommen, die es zu überstehen gilt, wenn man zum „Hobbykoch des Jahres“ gekürt werden will.

In fünf Sendungen hatte sie sich gegen fünf Kandidaten durchgesetzt. Na ja, eigentlich hatte sie „nur“ den zweiten Platz belegt, aber da der Sieger verhindert ist, ist die Alsdorferin nachgerückt und tritt nun gegen die „Champions“ aus fünf anderen Staffeln an. Die sechs Finalisten der sechs „Championsweeks“ wiederum kochen in fünf weiteren Sendungen um 25.000 Euro und den Titel „Hobbykoch des Jahres“. Ganz schön kompliziert. Aber einfach ausgedrückt, muss man sich 15 mal gegen andere Kandidaten durchsetzen, um sich den Titel zu erkochen. Und fünfmal hat Katharina Brandt das schon geschafft.

Ihr Menü steht fest – das dürfen die Kandidaten nämlich frei wählen, bis auf das Gericht der letzten Sendung. Als erstes will Katharina Brandt in der Rubrik „Leibgericht“ Rehfilet mit frischen Pfifferlingen mit Rotweinsoße und selbstgemachten, in Walnussbutter geschwenkten Spätzle zubereiten. Ziemlich ambitioniert, wenn man bedenkt, dass sie binnen 35 Minuten fertig sein muss. Weitere Gerichte werden Lammkarree auf Trüffelrisotto und Trüffelschaum oder in Tempurateig frittierte Teiggarnele auf Vodkanaise mit Rettichsprossen und fruchtigem Rucolasalat sein. Eine Vodkannaise ist eine Mayonnaise auf Vodka-Basis, mit Wasabi verfeinert, wie die Hobbyköchin erklärte.

Probegekocht hat sie alles. Dass es teilweise eng wird, weiß sie, aber sie hofft, dass sie nicht allzu viele Gespräche mit Co-Moderator Alfons Schuhbeck führen muss, der die Kandidaten gerne zu den Gerichten befragt, aber auch zu ihrem privaten Hintergrund. Was ihre Chancen anbelangt, ist Katharina Brandt realistisch: „Zum einen ist es natürlich Geschmackssache. Und Glück spielt da auch eine Rolle. Es ist einfach was anderes, ob du zu Hause kochst oder vor der Kamera.“

Ihrem Ziel, Köchin zu werden und vielleicht einmal ein eigenes Restaurant zu eröffnen, kann Katharina Brandt auch ohne Sieg näherkommen. „Aber die 25.000 Euro wären ein schönes Startkapital“, sagt sie.

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