Auf den Spuren der Bergbau-Ära in Alsdorf

Von: dag
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Gemeinsam mit den Initiatoren (v.r.) Harald Richter, Rudi Bast, Hans Vorpeil und Unterstützern stellte Bürgermeister Alfred Sonders (4.v.r.) die 4. Station des „Wegs der Energie“ vor. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. „Heute kommen wir zum Abschluss eines Projekts, das uns seit Jahren beschäftigte“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders. Die Rede ist vom „Weg der Energie“ (erster Teil), der im Bereich der Schachtscheibe des ehemaligen Franzschachtes auf dem Annaplatz startet und zum Energeticon führt.

Der „Weg der Energie“ entlang des Annaparks soll über den Bergbau informieren und aufzeigen, über was für ein historisches Gelände der Besucher sich bewegt. Er soll den Weg der Kohle vom Untertageabbau in 960 Metern Tiefe im Franzschacht bis hinauf auf die Bergehalde Anna (Noppenberg) mit 110 Meter Höhe mit Infotafeln aufzeigen.

Die Idee zum „Weg der Energie“ hatten Alsdorfs Ehrenbürger Hans Vorpeil, Geschichtsvereins-Ehrenvorsitzender Rudi Bast und Energeticon-Geschäftsführer Harald Richter. Unterstützer wurden schnell gefunden, so dass das Projekt vom Pro-Enegeticon-Verein auf den Weg gebracht wurde.

Fünf Stelen wurden dazu gefertigt. Drei Stationen waren bereits aufgestellt, jetzt folgten die Stationen drei und vier auf dem inzwischen weitgehend fertiggestellten Gelände des Kultur- und Bildungszentrums (Kubiz).

Hans Vorpeil wies daraufhin, dass der Standort der vierten Station sorgfältig und bewusst für die Stelle ausgesucht worden sei. Der Besucher stehe quasi mitten drin im ersten von mehr als 300 Öfen der ehemaligen Kokerei Anna, die zusammen die 500 Meter lange Koksproduktionskette bildeten.

So könne nachempfunden werden, betonte Alfred Sonders, welche gewaltige Ausdehnung die einst leistungsstärkste Koksbatterieanlage Europas auf dem Annagelände hatte.

Bürgermeister Alfred Sonders dankte allen Unterstützern des Projekts.

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