Herzogenrath - Auf dem Weg zur Kulturkirche: Esther Lorenz und Peter Kuhz zu Gast

Auf dem Weg zur Kulturkirche: Esther Lorenz und Peter Kuhz zu Gast

Von: ch
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Konzert in der Kirche: Musikalische Reise durch das Judentum mit Sängerin Esther Lorenz und Gitarrist Peter Kuhz. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Die ganze Bandbreite des jüdischen Liedguts in hebräischer Sprache machte das jüngste Konzert in der Straßer Kirche St. Josef deutlich. Zusammen mit dem Gitarristen Peter Kuhz war die Sängerin Esther Lorenz in den Herzogenrather Stadtteil gekommen – und schlug ihre Zuhörer mit dem Wohlklang ihrer Stimme wie mit ihrer kenntnisreichen Moderation in den Bann.

Gemeindereferent Wilfried Hammers übernahm es, in einer kurzen Rede kulturelle Ereignisse wie das Konzert in den Kontext des Lebens in und um St. Josef einzuordnen: „Wir wollen Kulturkirche werden“, erklärte er programmatisch und fügte hinzu: „Das hat bei uns eine längere Tradition.“ „Kino in der Kirche“ steht außerdem auf der Agenda.

Dass das Profil Anklang findet – darum ist Hammers nicht bange: „Wir sind wie immer hier in Straß optimistisch.“

Beeindruckendes Konzert

Was das Duo im Mittelpunkt des Konzerts betrifft, zitierte der Gemeindereferent den Leiter der Evangelischen Stadtakademie Aachen, Jürgen Groneberg: „Da habt Ihr tolle Leute engagiert“, hatte der dem Straßer attestiert. Und in der Tat zeigte sich die Künstlerschaft von Lorenz und Kuhz etwas, das weit außerhalb formaler Kriterien wie Stimmsicherheit und Intonation liegt – eine Begeisterung, die den Zuhörer unwillkürlich ansteckt. Ob nun die Lieder, wie etwa Psalm 61, in biblischem Hebräisch erklangen oder in moderner Sprache, dem Iwrith: Immer war da ein zündender Funke, etwas, das übersprang. Das war es, was dieses Konzert zum Ereignis und groß machte.

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