Baesweiler - Auf dem alten Sportplatz kann bald gebaut werden

Auf dem alten Sportplatz kann bald gebaut werden

Von: mas
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Baesweiler. Alle Versuche des Vorsitzenden des Baesweiler Bauauschusses, Ferdi Reinartz (CDU), halfen nicht: Die SPD blieb am Dienstagabend im Rat bei ihrer ablehnenden Haltung zur Umwandlung des Settericher Sportplatzes an der Schmiedstraße in Bauland.

Am Ergebnis änderte das nichts. Mit sechs Nein-Stimmen der Sozialdemokraten passierte der Beschluss den Rat mit der Mehrheit der Stimmen.

Für Reinartz sei die Erschließung von neuem Bauland unumgänglich. Es gebe, so der CDU-Politiker, „keine weiteren Möglichkeiten”, diesem Beschluß zu entgehen. Zuvor hatte SPD-Fraktionsvorsitzende Gabi Bockmühl der Stadt unter anderem vorgeworfen, dass sich Setterich in einer Umbruchphase befinde. „Da will die Stadt im Schnellverfahren den Sportplatz dem Erdboden gleich machen”.

Die übrigen Parteien würden sich, so die Argumentation der SPD, „ganz klar gegen eine Weiterentwicklung der Stadt Baesweiler entscheiden”. Die SPD werde - wie schon im Bauausschuß - diesem Ansinnen nicht zustimmen und den Bebauungsplan 100 „komplett ablehnen”.

Erste Anfragen

Bürgermeister Willi Linkens hatte einleitend noch betont: „Wir haben bereits erste Anfragen von Bauwilligen.” Er unterstrich zudem, dass man es den Bürgern überlasse, „wo sie gerne bauen möchten, denn die Grundstücke, die wir als Stadt haben, sind sehr gefragt”. Auch sei das Vertrauen der Settericher Vereine „zur Verwaltung sehr positiv”. Hendrik Schmitz (CDU) mochte von der SPD und ihrer Chefin wissen, ob sie die finanzielle Seite einer Kommune auch im Visier habe. „Das blenden Sie vollkommen aus”, hielt er den Sozialdemokraten vor. Während FDP-Mitglied Hans-Dieter Reiprich die Entscheidung seiner Partei, den Beschluß mitzutragen mit der Fetststellung „wir haben das kleinere Übel gewählt”, untermauerte.

Grünen-Fraktionschef Rolf Beckers sieht das Thema „weitaus weniger dramatisch”. Er befindet, „die Zielrichtung sollte sein, das Beste draus zu machen und sich auf eine große Sportanlage in Setterich zu konzentrieren”. Außerdem sieht seine Partei auch „keine Dramatik beim Schulsport”.
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