Auch in St. Marien ist Platz für U3-Kinder

Von: ehg
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Kleine Geschenke: Auch die gab es bei der Eröffnung der neuen Kita-Räume in St. Marien. Foto: D. Meyer

Würselen. Die Kindertagesstätte St. Marien ist nun auch für die U3-Betreuung gerüstet. Um die baulichen Voraussetzungen für sie zu schaffen, musste das angrenzende Pfarrheim „geopfert“ werden. Da wunderte es nicht, dass die Einweihung der umgestalteten Räumlichkeiten zu einem neuen Gruppenraum mit Nebenräumen zum Schlafen und Wickeln mit einem lachenden und einem weinenden Auge von der Scherbergern gefeiert wurde.

Dann überwiegt die Freude

Nach einer ersten „Inspektion“ überwog dann doch die Freude darüber, dass die 64 Kinder – darunter 12 U3-Kinder – mit den sie pädagogisch betreuenden acht Fachkräften nun in hellen Räumlichkeiten ein mehrstündiges Zuhause am Tag finden können.

In die Eröffnungsfeier wurde durch einen von Gemeindereferentin Ulrike Riemann-Marx mit dem Kita-Team gestalteten kindgerechten Gottesdienst in der Pfarrkirche eingestimmt. Anschließend begrüßten die Kindergartenkinder die vielen Gäste mit dem Lied „Wir bauen Brücken über tiefe Gräben“ und ihrem originellen Schneeflockentanz.

Angeführt wurde die Gästeschar von Pfarrer Rainer Gattys als oberster Repräsentanten der Pfarrei St. Sebastian und durch Hans Brings vom Jugendamt der Stadt. Den Segen Gottes erbat die Gemeindereferentin, indem sie drei Kreuze segnete, die einen würdigen Platz in den drei Gruppenräumen fanden.

Der Umbau des Pfarrheims dauerte mit einigen wenigen Verzögerungen rund drei Monate, so dass die kleinen und großen Bewohner sich bereits Anfang Oktober hatten häuslich einrichten können.

Neu entstanden sind ein Gruppen-, Neben- sowie ein Ruheraum. Aus den früheren Damentoiletten sind der Wickelraum und aus den Herrentoiletten die Toiletten für die Kinder geworden. Der Umbau schlug mit 116 000 Euro zu Buche. 58 000 Euro muss die Pfarrei tragen.

Die restlichen Kosten werden durch Zuschüsse aus dem U3-Förderungsprogramm von Land und Bund abgedeckt. Dass die neuen Räume wunderschön geworden und eine Bereicherung für die Arbeit mit den kleinen Kindern sind, diese Meinung teilten alle Besucher mit der Leiterin, Conny Thill. Es gab gute Gründe, mit einem Gläschen Sekt auf das gelungene Werk anzustoßen.

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