Herzogenrath - Auch der 5. Blaulichttag stößt auf großes Interesse bei den Besuchern

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Auch der 5. Blaulichttag stößt auf großes Interesse bei den Besuchern

Von: fs
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THW Einsatz der Motorkettensäge nach (zB) Windbruch Foto: Wolfgang Sevenich
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Eine Holzscheibe nach der anderen: Das THW zeigte den Einsatz mit der Motorkettensäge, wie er etwa nach Windbruch zum Tragen kommt. Bei der Feuerwehr konnten sich alle im Klettern ausprobieren. Und die Hundestaffel des DRK bewies gutes Training und Unerschrockenheit für den Einsatzfall. Foto: Wolfgang Sevenich
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Eine Holzscheibe nach der anderen: Das THW zeigte den Einsatz mit der Motorkettensäge, wie er etwa nach Windbruch zum Tragen kommt. Bei der Feuerwehr konnten sich alle im Klettern ausprobieren. Und die Hundestaffel des DRK bewies gutes Training und Unerschrockenheit für den Einsatzfall. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Die Herzogenrather Ortsgruppen des Deutschen Roten Kreuzes, der Feuerwehr, der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) und des Technischen Hilfswerks (THW) denomstrierten die vielfältige Arbeit der Hilfsorganisationen.

Der fünfte Herzogenrather Blaulichttag lockte wieder viele Neugierige auf den großen Parkplatz an der Bergerstraße.

Rund 120 Ehrenamtler präsentierten sich mit ihren Fahrzeugen, ihrem Equipment, vielen Informationen sowie einer Modenschau der ganz besonderen Art. Auf dem Laufsteg zeigten Einsatzkräfte zu den Ausführungen von Ellen Hansen (DRK) ihre vielfältige Berufsbekleidung, die sie im Einsatz tragen müssen. Der ältester Teilnehmer, Wolfgang Röhlinger (94), präsentierte zudem seine Dienstkleidung aus den 70er Jahren.

Vize-Bürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk hatte für die Ehrenamtler viele lobende Worte: „Ohne Ihr Engagement kann unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Es ist schon aller Hochachtung wert, wenn sich Leute so für die Mitmenschen einsetzen, ja selbst ihre eigene Gesundheit bei den Einsätzen immer wieder aufs Spiel setzen, um zu helfen!“ Sobczyk bezog sich aktuell auch auf die erste Hilfe und Unterstützung der Flüchtlinge.

„Wir, die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, sind für alle in Notfällen und in Schadenslagen jeglicher Art da, bei Tag und bei Nacht. Wir bilden ein starkes Team – jede Organisation hat seine Stärken, und die nutzen wir gemeinsam in unseren Einsätzen und ergänzen uns so“, erklärten Ellen Hansen und Theo Mertens, für das Orga-Team des Blaulichttags.

Erstmalig wurde das DRK-Teddybären-Krankenhaus mit der Teddybären-Praxis des Jugendrotkreuz KV Heinsberg in Herzogenrath vorgestellt. Ziel des Projekts ist es, Kindern auf spielerische Weise die Angst vor einem Arztbesuch oder einen Krankenhausaufenthalt zu nehmen. Max, Enya (3) oder Maja (10) gehörten zu den Kindern, die mit ihren „kranken“ Kuscheltieren vorbeikamen und behandeln ließen.

Darüber hinaus gab es Vorführungen der DRK-Rettungshundestaffel aus Aachen. Die DRK-Generationenwerkstatt stellte ihre selbstgebastelten Holzarbeiten vor.

Das Technische Hilfswerk aus Herzogenrath zeigte im Jahr seines 40-jährigen Bestehens Fahrzeuge aus vergangenen Zeiten. Hier konnten die Besucher erfahren, welche Fortschritte die Entwicklung des THW gerade im Bereich Fahrzeuge und Material in den vergangenen Jahrzehnten gemacht hat.

Dazu gab es natürlich auch vielerlei Demonstrationen von aktuellem Gerät. Und die Jugendgruppe des THW zeigte verschiedene Einsatzübungen, unter anderem die lebensecht inszenierte Rettung einer verletzten Person aus einem Schacht.

Auch die Feuerwehr Herzogenrath stellte ihre Fahrzeuge, darunter die 30 Meter hohe Drehleiter, und allerlei Gerätschaften vor – und gab wichtige Hinweise in den Bereichen Retten und Bergen aus Fahrzeugen“ sowie über Sofortmaßnahmen bei Bränden und Verpuffungen.

Auch die Jugendfeuerwehr demonstrierte einige Highlights und forderte spielerisch die kleinen Gäste zum Mitmachen auf.

„Rettet die Enten“ hieß es unterdessen bei der DLRG: Für die Kleinen war Entenangeln angesagt. Und an einem Infostand erfuhren die vielen Besucher viel Wissenswertes über die Lebensrettung im und aus dem Wasser, mit und ohne Boot, und wie wichtig es ist, schwimmen zu können. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt mit Köstlichkeiten vom Grill und einem Kuchenbuffet. Am Ende des Tages waren die Verantwortlichen auch mit der nun mehr fünften Auflage dieser Veranstaltung zufrieden.

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