Auch aus Herzogenrath: „Nein“ zu Tihange

Von: bea
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Herzogenrath. Den Betrieb maroder Atomkraftwerke wie Doel bei Antwerpen und vor allem Tihange bei Lüttich, nur rund 86 Autobahnkilometer von Aachen entfernt, darf man nicht tatenlos zulassen, darüber besteht auch in Herzogenrath Einigkeit.

Er habe Städteregionsrat Helmut Etschenberg seine Unterstützung auch im Namen der Stadt zugesagt, teilte Bürgermeister Christoph von den Driesch bekräftigend dem Stadtrat mit. Die Städteregion Aachen, unterstützt vom Oberbürgermeister der Stadt Aachen sowie den Bürgermeistern der übrigen angeschlossenen Kommunen, prüft derzeit rechtliche Möglichkeiten, das Atomkraftwerk Tihange abschalten zu lassen.

Am kommenden Donnerstag, so von den Driesch, werde man Näheres erfahren, ob und wie man sich gegen Tihange und Doel auf juristischem Wege wehren kann. Die von der Städteregion beauftragte Kanzlei wird dann in Aachen ihr Prüfergebnis präsentieren. Was die Kosten eines möglichen juristischen Verfahrens angeht, so hat von den Driesch ebenfalls eine klare Meinung: „Da die Städteregion die Klage federführend führen würde und wir die Städteregion über unsere Umlage finanzieren, sind wir mittelbar auch pekuniär dabei.“

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