Alsdorf - Attraktivierung von Alsdorfer Burg und Burgpark macht Fortschritte

Attraktivierung von Alsdorfer Burg und Burgpark macht Fortschritte

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Die Baugerüste sind verschwunden: Jetzt können die Besucher wieder den Spaziergang durch den Burgpark in Alsdorf genießen. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Gerade einmal ein Jahr ist es nun her, dass die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft (GSG) die Alsdorfer Burg in ihren Bestand aufgenommen hat. Seitdem hat sich eine ganze Menge getan.

Mit den jüngsten Maßnahmen ist die GSG ihrem Ziel, das historische Gebäude und seine Parkanlage noch attraktiver zu gestalten und zum Freizeiterlebnis zu machen, einen weiteren, großen Schritt näher gekommen.

Die dringend notwendige Sanierung des Torhauses ist nun abgeschlossen: „Wir mussten die Torpfeiler und -bögen erneuern. Zusätzliche Zugstangen wurden zur Sicherung des Gemäuers installiert”, erklärt Kerstin Hohmann, GSG-Architektin und Projektleiterin mit Zuständigkeit für die Burg. Außerdem wurde die Fassade mit einem Schutzanstrich, angepasst an das denkmalgeschützte Gesamtensemble, versehen.

Auch die Dachkonstruktion wurde erneuert und gesichert, zudem der Taubenschutz verbessert: „Der aggressive Taubenkot hat das Mauerwerk massiv zerstört”, erklärt Kerstin Hohmann diese unerlässliche Maßnahme.

30 neue Mülleimer

Nicht nur der Torbogen zeigt sich den Besuchern jetzt runderneuert. Auch der Park wurde sukzessive verschönert: 30 neue Mülleimer wurden angeschafft, zudem zehn neue Parkbänke aus Stahl für den repräsentativen Bereich vor der Burg in Richtung St. Castor und am Standesamt aufgestellt. Die Ergänzung um weitere Bänke ist geplant, zudem sollen bestehende, vom Zahn der Zeit in Mitleidenschaft gezogene Sitzmöglichkeiten ausgetauscht werden.

Einer für Parks ärgerlichen Begleiterscheinung will die GSG offensiv begegnen: Hundekot. Dazu wurden jetzt „Hundetoiletten” angeschafft, die Herrchen und Frauchen dazu motivieren sollen, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einfach und hygienisch zu entfernen. „Dazu haben wir fünf dieser Tütenspender im Burgpark aufgestellt”, sagt Kerstin Hohmann und appelliert an die Hundebesitzer entsprechend Gebrauch davon zu machen: „Wir wollen ja, dass die Bürger mit ihren Tieren kommen. Die Hunde gehören zu den Familien und für diese verschönern wir ja den Parkbereich. Aber alle sind glücklicher, wenn sich die Parkbesucher an die Spielregeln halten.” Wie ernst die GSG die Anliegen der Bürger - mit oder ohne Hund - nimmt, zeigt, dass sie derzeit die Errichtung eines abgetrennten Hundeauslaufs überprüft.

Eine Überprüfung des Pflanzen- und Baumbestands hat ergeben, dass zahlreiche Bäume von Pilz befallen sind und gefällt werden müssen.

„Gefahr im Verzug”

„Besonders die Kastanien an St. Castor sind befallen. Da ist Gefahr im Verzug und wir mussten und müssen schnell handeln”, sagt Kerstin Hohmann und schickt das Versprechen hinterher: „Spätestens zur Beginn der Pflanzsaison im Oktober werden die Bäume durch junge, gesunde Triebe ersetzt.”

Auch auf die Wege durch den Park hat die GSG ein Auge geworfen: So wurden Gefahrenstellen im Pflaster behoben, weitere Ausbesserungen und Ergänzungen sind für den Herbst geplant. Außerdem werden - auf Anregung der Bürger rund um die Burg - brüchige Stellen in der Burgmauer ausgebessert, eine Kinderwagenrampe an der Treppe zur Straße „Am Burgpark” installiert.

„Ich glaube, wir sind mit unserem Attraktivierungskonzept auf einem guten Weg”, freut sich Kerstin Hohmann.

Erfreulich sei außerdem, dass Vandalismusschäden rückläufig seien: „Zwar gibt es immer noch Schmierereien und leider auch hier und da Beschimpfungen von Passanten. Doch die verstärkte Präsenz von Polizei und Ordnungsamt hat alles in allem nachhaltig Wirkung gezeigt.”
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