Aachen/Alsdorf - Attacke mit Messer wird neu verhandelt

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Attacke mit Messer wird neu verhandelt

Von: jab
Letzte Aktualisierung:

Aachen/Alsdorf. Der Fall einer schwangeren Frau aus Alsdorf, die im Februar 2010 von ihrem Ehemann mit mehr als einem Dutzend Messerhieben niedergestochen wurde, wird seit Mittwoch vor dem Landgericht Aachen neu verhandelt.

Im September 2010 war der Angeklagte wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und versuchten Schwangerschaftsabbruchs zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann ging in Revision - mit Erfolg: Der Bundesgerichtshof (BGH) hob dieses Urteil auf.

Laut Anklage soll der Mann seine Ehefrau abends auf einem Spielplatz attackiert haben - unter anderem weil er glaubte, ihr ungeborenes Kind sei nicht von ihm. Er soll erst von ihr abgelassen haben, als ihr Handy klingelte und das Opfer erklärte, eine Freundin wisse über das Treffen der Eheleute bescheid. Der BGH sieht hierin einen möglichen freiwilligen Rücktritt vom Mordversuch, der strafbefreit wäre. Ob dieser Fall vorliegt, muss das Landgericht Aachen nun klären.

Mutter zweier Kinder

Das Opfer, eine Mutter von zwei Kindern, schilderte am Mittwoch vor Gericht, wie der Angeklagte plötzlich zu ihr sagte, es tue ihm so leid, dass ihre Kinder nun ohne sie leben müssten, denn er werde sie umbringen. Dann habe er zugestochen.

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