Asche findet auf Alsdorfs Friedhöfen flott Abnehmer

Von: ssc
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Großer Andrang: Rasch hatten Friedhofsbesucher in Kellersberg den Asche-Hügel abgetragen. Foto: Schaum

Alsdorf. Butter in der Sonne schmilzt kaum schneller. Bloß ein paar Minuten dauert es, bis von dem gewaltigen Haufen nichts mehr übrig ist. Eimerweise schleppen Friedhofsbesucher die so genannte rote Asche weg.

Gut 20 Tonnen davon hatte die Freie Wählergemeinschaft geordert, damit Umrandungen auf den Alsdorfer Gräberfeldern künftig möglichst einheitlich aussehen.

„Das ist doch nicht schön, wenn das auf den Friedhöfen so bunt aussieht und der eine weiße Kiesel und ein der andere gelbe ausschüttet”, sagt FWA-Fraktionsvorsitzender Dietmar Brühl, der sich auch darauf beruft, dass die Friedhofssatzung in Alsdorf einheitlich rote Asche rings um die Grabstätten vorsieht. Und die scheint sehr begehrt zu sein.

In Kellersberg, wo Brühl die Anlieferung der Asche kontrolliert, stehen die ersten Friedhofsbesucher schon parat, als der Lastwagen vorfährt und die Ladung abkippt. Eimer, Tüten, Schubkarren - alles wird ruckzuck befüllt. So dass Brühl kurz darauf entscheidet: „Wir bestellen gleich noch mal drei Tonnen nach!”

Auch auf den übrigen Alsdorfer Friedhöfen - mit Ausnahme des Wardener Friedhofes, der in zwei Wochen gesäubert werden soll - ist es dasselbe Bild: Die rote Asche wird abgekippt und sofort weitergereicht an die vielen Wartenden.

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