Artenschutz, Sonnenblumen und spannende Lesungen

Von: yl
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Zum Erntedankfest ehrte der Gartenbauverein seine Jubilare (v.l.): Anneliese Pabich (15), Herbert Bohnen (25), Helmut Hansche (25), Erwin Müller (15), Maria Koch, Helmut Herten (Vorsitzender), Hans Undorf (25), Karin Leising-Müller (15), Therese Damen (40) sowie Helmut Schmidt (25). Es fehlen: Heidi Sieben (15), Traudchen Körner (25), Günter Waschbüsch (25) und Hermann Wewers (25). Foto: Yannick Longerich

Baesweiler. Der Garten ist ein Hort der Ruhe und der Entspannung – und bringt eine Menge Arbeit mit sich. Da ist es umso schöner, wenn die Arbeit unter Freunden stattfindet und man die „lästige“ Verpflichtung zum Hobby macht. Der Obst-, Gartenbau- und Verschönerungsverein Baesweiler feierte zum Abschluss der Saison Erntedank und blickt gespannt auf das 70. Vereinsjubiläum im kommenden Jahr.

Begrüßen konnten die Verantwortlichen die Lokalmatadoren der Band „3Klang“ um Bastian Kind, Dario Mesquiado Nogueira und Michael Schneider. Nach dem flotten Auftritt der Baesweiler Jungs und der offiziellen Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder durch den Vorsitzenden Helmut Herten wurde noch einmal via Fotostrecke auf die zurückliegenden Monate geblickt.

Neben der besonderen Tätigkeit unter anderem in der Bienenzucht, im Gemüseanbau sowie in der Pflege von Naturschutzgebieten ließen vor allem die Impressionen des zurückliegenden Apfelfestes auf dem Obsthof Roosen in Beggendorf und der „Kreisgartenwettbewerb“ die Anwesenden in Erinnerungen schwelgen.

Der Ausblick auf das Jubiläumsjahr hat es in sich: Im kommenden Sommer wird der beliebte „Sonnenblumenwettbewerb“ ausgerufen. Hier entscheidet, wer am Stichtag das höchste Gewächs vorweisen kann. „Jeder darf mitmachen und sich anmelden. Der Rekord liegt bei 3,20 Metern“, erklärt Herten. Dass der Allzeitrekord dieses Jahr ins Wanken gerät, hält er allerdings für unwahrscheinlich. „Ich glaube, das ist ein Wert für die Ewigkeit.“

In Kooperation mit der Bio-Station der Städteregion in Stolberg wird der Verein auch wieder Projekte zum Artenschutz durchführen. Ab April wird beispielsweise der Steinkauzbestand in der Region dokumentiert. Herten hofft, neben der bekannten Brutplätze auch weitere, bislang nicht bekannte Verbreitungsorte registrieren zu können.

Autorenlesung im Grünen

Natürlich gehört zu der vielen harten Arbeit im heimischen Garten auch die Entspannung in selbigem. Herten und Kollegen planen eine Reihe von Autorenlesungen. An einem milden Frühsommerabend unter Freunden im Grünen – was gibt es Schöneres?

Der Verein blickt nach fast 70 Jahren entspannt in die Zukunft. Die Mitgliederzahl konnte in den vergangenen Jahren mit interessanten Konzepten wie der „Familienmitgliedschaft“ konstant bei knapp 300 Aktiven gehalten werden. Auch wenn die Gartenarbeit in den kommenden Monaten bei vielen von uns eine eher untergeordnete Rolle spielen wird, Herten und sein Mitstreiter wissen, dass schon jetzt die Grundlage geschaffen wird für einen entspannten Sommer im eigenen Grün.

Frei nach dem Motto: „Zu Hause ist es immer noch am schönsten!“

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