Arche-Tierschützer sind nun städteregional aufgestellt

Von: ehg
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Vorsitzender Herwig Faßbender (Mitte) überreichte Urkunden für besondere ehrenamtlich Leistungen im Gnadenhof an Angelika Schmitz (l.) und Silvia Stollenwerk . Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Turbulente Zeiten liegen hinter dem Tierschutzverein Arche Aachen mit seinem Gnadenhof für Tiere in Euchen. In „ruhigeres Fahrwasser” gelangte das „schwankende Schiff” erst nach der Wahl eines neuen Vorstandes Mitte Dezember 2009 unter dem Vorsitzenden Herwig Fassbender, der wegen seiner Verdienste um den Tierschutz bereits 1992 von der Arche ausgezeichnet worden war.

Was unter seiner Vereinsführung in den verflossenen 129 Tagen auf den Weg gebracht worden ist, spiegelte sich in dem von Geschäftsführer Peter Küppers auf der Mitgliederversammlung vorgelegten Rechenschaftsbericht Bericht wider. Zuvor hatte Küppers die Ereignisse des vergangenen Jahres kurz Revue passieren lassen. Wie die Mitglieder, die zur Versammlung auf dem Gnadenhof gekommen waren, feststellen konnten, gibt es dort eine Reihe von Veränderungen. Das liegt insbesondere an den Arbeiten für den Bauerngarten, der fast fertig gestellt ist und in den nächsten Wochen bepflanzt werden wird.

Es werden ausschließlich Produkte angepflanzt, die ausschließlich für die dort beherbergten Tiere von Nutzen sind. Auch die zweite große Veränderung, der Barfuß-Pfad, nimmt auf dem Euchener Gelände Gestalt an. Er gehört ebenfalls - so der Geschäftsführer - zum Konzept „Zukunftsorientierung” der Arche. Obwohl die Erarbeitung eines solchen Konzeptes den neuen Vorstand stark beansprucht habe und auch in Zukunft noch beanspruchen werde, sei dieses lange noch nicht als abgeschlossen zu betrachten. Es solle nämlich die Arche in eine gute, neue Zeit führen. Dazu gehöre auch ein neuer und ausgewogener Nutzungsvertrag zwischen der Arche und den Eigentümern der Grundstücke.

Mit Beruhigung nahmen die Mitglieder zur Kenntnis, dass der Kassenbestand der Arche solide ist. Sorgen hingegen bereitet dem Verein der Schwund beziehungsweise der Mangel an ehrenamtlichen Helfern. Es meldeten sich zwar immer wieder Helfer, sie blieben aber nicht lange bei der Sache, klagte Geschäftsführer Küppers. Es müsse an diesem Problem genauso gearbeitet werden wie an dem der sinkenden Mitgliederzahl. Dass es den Tieren des Gnadenhofes gut geht, das sei immer noch das Wichtigste an der Arbeit. Der vorgelegte Rechenschaftsbericht wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen. Einstimmig beschlossen wurde eine Änderung der Satzung, so dass der Verein künftig „Arche Städteregion Aachen e. V.” heißt. Vorsitzender Fassbender überreichte Urkunden für besondere ehrenamtliche Leistungen im Gnadenhof. Entgegen nahmen sie Angelika Schmitz und Silvia Stollenwerk, bei der verhinderten Barbara Litauer wird sie nachgereicht. Das Fest der Tiere wird am Wochenende 10./11. Juli auf dem Gnadenhof gefeiert.
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