Arbeitskreis „Kein Vergessen“ ruft zu Aktion auf

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Würselen/Alsdorf. Nach den jüngsten höchst umstrittenen Äußerungen des AfD-Politikers Björn Höcke ruft der Arbeitskreis „Kein Vergessen“ alle demokratisch gesinnten Bürger für den heutigen Freitag, 27. Januar, zum Protest gegen das offen propagierte rechte Gedankengut auf.

Seit der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus bestimmt hat, ist dieser Tag ein fester Bestandteil der Erinnerungskultur in verschiedenen Städten, so auch in Würselen und Alsdorf. Am 27. Januar 1945 wurde nämlich um 15 Uhr das Konzentrationslager Auschwitz von der sowjetischen Armee befreit.

Aus diesem Grunde läuten an diesem Tag exakt um 15 Uhr in allen katholischen Kirchen die Totenglocken 15 Minuten lang. Zur selben Zeit lädt der AK „Kein Vergessen“ alle Bürger ein, sich mit Totenlichtern an einer Mahnwache vor der Kirche St. Sebastian zu beteiligen. Anschließend findet um 16 Uhr eine Andacht zum Gedenken an den Holocaust in der Martin Luther-Kirche an der Bahnhofstraße statt. Um 17 Uhr wird dann in der Kirche St. Sebastian eine Gedenkstunde für Auschwitz veranstaltet.

Gleichzeitig läuten die Glocken der Martin-Luther-Kirche von 15 bis 15.10 Uhr in Alsdorf. Alle, die ein eindringliches Zeichen der Erinnerung und gegen das Vergessen setzen möchten, sind eingeladen, am Denkmal auf dem Luisenplatz (Ecke Bahnhofstraße/Broicherstraße) während des Glockenläutens zehn Minuten schweigend zu verharren.

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