Arbeiterwohlfahrt Merkstein: Gruppen sind Rückgrat des Ortsvereins

Von: fs
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Gewürdigt: Vorsitzender Horst Herberg, selbst 40 Jahre Mitglied der AWO, Kreisvorsitzender Hans-Peter Göbbels und die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl (v.l.) ehrten die Jubilare der Arbeiterwohlfahrt Merkstein. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. 37 Jubilare wurden in der Generalversammlung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein geehrt. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Neuwahl des Ortsvereinsvorstandes. Zusammen mit den Ehrengästen, der stellvertretenden Städteregionsrätin Christiane Karl und dem AWO-Kreisvorsitzenden Hans-Peter Göbbels, nahm Vorsitzender Horst Herberg in einer würdigen Zeremonie die Ehrung der langjährigen Mitglieder vor, die mit Urkunde, Ehrennadel und einem Geschenk des Ortsvereins ausgezeichnet wurden.

Das silberne Treueabzeichen der Arbeiterwohlfahrt für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Gerhard Guthörl, Sofia Hesse, Karin Kuhn, Franz Leschzyk und Marlies Schneider. Mit der Ehrennadel in Gold für 40-jährige Treue wurden Horst Herberg, Josefine Pracht und Brigitte Richter ausgezeichnet, mit der Ehrennadel in Silber für 25 Jahre Doris Dirksen, Erwin Bittner, Rosa Bittner und Helga Keller.

Eine Urkunde für zehn Jahre Zugehörigkeit zur AWO erhalten Ruth Bicanic, Anita Dressen, Wilhelm Dressen, Maria Engelmann, Ute Graf, Tamara Graf, Wolfgang Graf, Adele Kirstein, Marlene Kunert, Gabriele Leschzyk, Dieter Mines, Hermann Müller, Margarete Paul, Dieter Paul, Birgit Quaden, Heike Quaden, Lars Quaden, Nils Quaden, Gabriele Schneider, Michael Schneider, Rafael Schneider, Noah Schiffer, Sven Weiß, Manfred Willner und Günter Zipfel.

Soziales Engagement

In ihrem Grußwort sprach die stellvertretende Städteregionsrätin Christiane Karl dem AWO-Ortsverein „als einem der größten im Bezirk Mittelrhein“ Dank und Anerkennung aus für das soziale Engagement, das in der heutigen Zeit immer mehr gebraucht werde. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, zitierte sie Erich Kästner und fügte hinzu: „Die AWO Merkstein tut es!“

Auch Hans-Peter Göbbels dankte „für die vielfältigen Aktivitäten in diesem großen Ortsverein“ und wünschte, „dass auch in Zukunft Menschen zur Mitarbeit motiviert werden können“.

Über die Kontinuität der Merksteiner AWO-Arbeit gaben die Kurzberichte der Abteilungen lebhaftes Zeugnis: Ursula Foitzik für zwei Frauengruppen und Frühstückstreffen, Adele Kirstein für die Donnerstagsgruppe, Wilma Schümann für den Spielnachmittag, Hermann-Josef Penners für die Sozialberatung, Maria Dünwald für die Wandergruppe und den Förderunterricht und Horst Herberg für Exkursionen zu interessanten Einrichtungen, die er in seinen Rechenschaftsbericht einbaute.

„Die Gruppen sind das Rückgrat unseres Ortsvereins“, lobte er die Beständigkeit seiner Mitstreiter. Dazu kämen gemeinsame Reisen und Tagesfahrten, für deren gute Organisation er Ernst Schwarzenberg, Ursula Foitzik und Gudrun Schwarzenberg dankte. Herberg sprach vom „Kinder- und Familienfest mit hunderten Besuchern, das ohne die zahlreichen Helfer gar nicht zu stemmen wäre und neu seit 2013 die Nikolausfeier, die nun auch zur Tradition werden sollte.“ Dank sprach er auch den Betreuerinnen der Mitglieder und den Helfern bei der Haus- und Straßensammlung aus.

Ein besonderer Dank galt Ernst Schwarzenberg, der nach 22 Jahren aus gesundheitlichen Gründen die Kassengeschäfte abgeben müsse. Er habe „die Verwaltung des Ortsvereins revolutioniert“, indem er recht früh auf moderne Technik umgestiegen sei. Er sei aber auch „Organisationschef und Macher in allen Bereichen“ gewesen und habe sich um die technischen Angelegenheiten in der Begegnungsstätte gekümmert.

Neuwahlen erfolgen einstimmig

In seinem Kassenbericht verwies Ernst Schwarzenberg auf das soziale Engagement des Ortsvereins, auf Spenden für Katastrophengebiete, aber auch Hilfe für Bedürftige vor Ort. Für die Revisoren bescheinigte Günter Prast vorbildliche Kassenführung. Einstimmig entlastete die Versammlung den Kassierer und den Vorstand.

18 langjährige Mitglieder hat der AWO-Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt Merkstein im vergangenen Jahr verloren. Beim namentlichen Gedenken an die verstorbenen Freunde wurde es einen Moment lang sehr still im Festsaal des AWO-Seniorenzentrums. Mit jedem Einzelnen verband sich die Erinnerung an gute gemeinsame Stunden.

Mit annähernd 700 Mitgliedern ist der Merksteiner dennoch einer der größten AWO-Ortsvereine. Die Neuwahlen zum Vorstand erfolgten in allen Positionen einstimmig.

Als Vorsitzender wurde Horst Herberg, als seine Stellvertreterin Ursula Foitzik bestätigt. Die Kassengeschäfte führen jetzt Wilfried Wichura und seine Stellvertreterin Nicole Foitzik. Schriftführerin bleibt Angelika Fiedler-Grohe, ihre Stellvertreterin ist Petra Schongs. Beisitzerinnen sind Maria Dünwald als Pressereferentin, Rosalie Wals, Adele Kirstein und Wilma Schümann. Revisoren sind Günter Prast, Manfred Schmid und Ernst Schwarzenberg.

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