Anton Roufosse erhält Grenzland-Schild

Von: mabie
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Gut gelaunte Runde: VKAG-Präsident Reiner Spiertz, Willi Sommer, der stellvertretende Bürgermeister Wilfried Hahn, der designierte Ordensträger Anton Roufosse, Vizepräsident Marcel Schröder, Ehrenpräsident Dieter Pütz, Josef Clemens und Vizepräsident Ralf Kever (v.l.) freuen sich schon jetzt auf die Verleihung des Närrischen Grenzlandschildes der KG „Au Ülle“ am 30. November. Foto: Markus Bienwald

Würselen. Schon bei der Vorstellung des neuen „Grenzlandschild“-Trägers Anton Roufosse war eine ganz spezielle Atmosphäre spürbar. Denn für den nicht nur in der Region bekannten und höchst anerkannten Sonderordens für Verdienste um den Karneval hatte sich die Vorstandsetage der KG „Au Ülle“ einen besonderen Platz ausgesucht.

Im lichtdurchfluteten Schalterraum der VR-Bank an der Kaiserstraße wagte Anton Roufosse mehr als nur einen Blick in den alles überspannenden Lichtkubus. Kein Wunder, hat er als Architekt des Gebäudes vor 14 Jahren doch selbst erlebt, wie das Tageslicht nicht nur die Arbeit der hier Tätigen positiv beeinflusst.

„Für viel Licht gesorgt“

Roufosse, seit 1984 Mitglied des „Au Ülle“-Senats, Präsident des Senats von 1994 bis 2011 und seitdem Ehrenpräsident des Senats, hat auch im heimischen und rheinischen Karneval für viel Licht gesorgt. „Du hast es verdient“, brachte es der Präsident des Verbandes der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG), Reiner Spiertz, auf den Punkt.

„Toni“ Roufosse steht in einer Reihe von namhaften Ordensträgern wie Willi Millowitsch, Jupp Derwall, Dr. Jürgen Linden und Carl Meulenbergh oder auch Martin Schulz, der diesen Orden einem anderen, aus Aachen angebotenen Orden, vorzog. KG-Vizepräsident Marcel Schröder zog bei der offiziellen Vorstellung noch eine beeindruckende Anekdote über den Grenzlandschild-Träger aus der Schublade. So gelang es Roufosse, innerhalb von 30 Minuten vor Beginn einer Galasitzung den der Stadt Würselen für den Morlaixplatz von der KG gestifteten Eulenbaum nur durch Spendenzusagen von Anwesenden zu finanzieren. „Wenn das Umfeld im Senat funktioniert“, dann sei das kein Problem, meinte Roufosse nur augenzwinkernd, auch wenn dafür bei jedem Stifter rund 500 Euro „eingesammelt“ werden mussten.

„Aber schon vor seiner Zeit als Senatspräsident war Toni sehr engagiert, er organisierte zum Beispiel mi dem leider viel zu früh verstorbenen Helmut Krauthausen die Senatsausfahrten“, berichtete Marcel Schröder weiter. Schröder grub noch ein wenig mehr aus, wobei die jecke Zahl elf eine besondere Rolle spielte. So ist der Ordensträger in diesem Jahr 44 Jahre als Architekt tätig, davon jeweils 22 als Angestellter und 22 als Selbstständiger, und fehlte natürlich nicht bei den Planungen und Kalkulationen für das Haus des Grenzlandkarnevals in Morsbach.

So darf die Verleihung des Grenzlandschildes am Samstag, 30. November, als ein weiterer Meilenstein im karnevalistischen Wirken des Ehrensenators gelten. Dann darf er sich ins Goldene Buch der Stadt Würselen eintragen und mit den anderen Gästen ein ausgewähltes Programm mit unter anderem Bernd Stelter, „De Pöngche“, Tanzmarie Larissa, der Ehrengarde der Erkelenzer KG und der Big-Band Baesweiler erleben. Außerdem hält Ehrenpräsident Dieter Pütz noch die sicherlich mit der ein oder anderen Geschichte gespickte Laudatio.

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