Annapark: Familienberatung an neuem Ort

Von: ssc
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Viel zu tun: Den symbolischen Spatenstich besorgten Beratungsstellenleiter Claus-Ulrich Lamberty, Michael Raida und Herbert Heinrichs vom Alsdorfer Jugendamt, Vizebürgermeister Heinrich Plum, Stephan Pütz vom Verein zur Förderung der Caritasarbeit, Adolf Mainz vom städteregionalen Jugendamt, Architekt Lothar Nenno, Dr. Andreas Wittrahm (Caritas) und für das Bauunternehmen Förster aus Monschau Betriebsleiter Peter Theissen (v.l.). Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Die Zeit der vielen Treppen wird im kommenden Frühjahr vorüber sein: Nach dann 54 Jahren an der Schaufenberger Straße wird die Caritas-Beratungsstelle für Familien einen Neubau am Annapark beziehen. Der Boden dazu wurde am Montag an der Ecke Willy-Brandt-Ring und Am Sägewerk vorbereitet.

Weil es am derzeitigen Standort keine Ausbaureserven gibt, wurde der Platz im Lauf der Zeit immer knapper, wie Beratungsstellen-Leiter Claus-Ulrich Lamberty sagt. Zudem liegen die Büros auf vielen Etagen verteilt und es gibt keinen Aufzug. Die Barierefreiheit wird im zweigeschossigen Neubau selbstverständlich sein. Modernes Ambiente soll die Räume auf 420 Quadratmetern prägen. 950.000 Euro investiert der Verein zur Förderung der Caritasarbeit im Bistum Aachen, enthalten sind Zuschüsse von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW für die Barrierefreiheit (62.500 Euro) und der Aktion Mensch (5000 Euro).

Weniger Kinder – mehr Termine

Für den Caritasverband begrüßte Dr. Andreas Wittrahm den Neubau. „Die Beratung für Familien ist weiterhin ein Schwerpunkt, da sehen wir uns in der Pflicht.“ Denn obwohl die Geburtenzahlen rückläufig seien, steige der Beratungsbedarf in den Familien. Als Kooperationspartner des Alsdorfer Jugendamtes ist die Beratungsstelle daher hochwillkommen, unterstrich Fachbereichsleiter Herbert Heinrichs. Die neue Lage in der City sei ideal, sagte Claus-Ulrich Lamberty. Zu Fuß oder mit dem Bus ist die Beratungsstelle gut zu erreichen, auch die Nähe zur Grundschule Annapark und zum neuen Kultur- und Bildungszentrum biete eine große Nähe zu Eltern und Jugendlichen. Rund 650 Beratungen finden im Jahr statt, zum Team gehören Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Therapeuten und Psychologen.

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