Ankommen erleichtern: Integrationsrat mit neuem Geschäftsführer

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Alsdorf. Die Vorsitzenden des Alsdorfer Integrationsrates haben den neuen Geschäftsführer begrüßt: Stefan Schaum wird künftig das Gremium betreuen. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit“, sagte der Integrationsratsvorsitzende Önder Günay.

Auch Bürgermeister Alfred Sonders pflichtete ihm bei: „Es ist gut, dass der Integrationsrat jetzt wieder einen Geschäftsführer hat, der Projekte ins Leben ruft und entwickelt.“

Im täglichen Miteinander und bei gemeinsamen Feiern, im Verein und am Arbeitsplatz: Das Leben in Alsdorf ist multikulturell und bunt. „Hand in Hand statt fremd und feindlich“ – so steht es auf Schildern an allen Ortseingängen. Und so soll es gelebt werden. Nicht nur beim großen „Tag der Integration“, der jährlich mit vielen hundert Besuchern gefeiert wird, begegnen sich die Kulturen und beweisen, dass es gemeinsam besser geht. Auch bei zahlreichen anderen Aktionen geht es in der Stadt international zu.

Doch Integration ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade angesichts der Flüchtlingszahlen ist es wichtiger denn je, Menschen mit Migrationshintergrund in das Miteinander einzubinden, auf sie zuzugehen. Diese Aufgabe wird in Alsdorf von zahlreichen Ehrenamtlern mit großer Begeisterung und Engagement unterstützt. Auch der Integrationsrat setzt sich dafür ein, Menschen aus anderen Ländern das Ankommen in der Stadt Alsdorf zu erleichtern. Als gewähltes Gremium tritt der Rat für die Interessen der Bürger ein, ist Wegweiser und Sprachrohr.

Unterstützt wird der Rat seit Jahresbeginn von Stefan Schaum, der als Geschäftsführer des Integrationsrates die Nachfolge von Jürgen Kohlhöfer antritt. In Alsdorf aufgewachsen und dort gut 20 Jahre lang als Journalist im Einsatz für die Lokalredaktion der Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten, kann der 45-Jährige auf ein großes Netzwerk und etliche Kontakte zurückgreifen. Die Sprache der Alsdorfer zu sprechen und sie den Neubürgern nahezubringen – das ist ein Ziel seiner Arbeit.

Das geschieht bei den persönlichen Begegnungen ebenso wie bei Aktionen. Sei es bei Projekten, die gemeinsam mit Schülern geplant werden, sei es bei Sportevents. Denn gerade dort, wo Bewegung im Spiel ist, fallen vermeintliche Grenzen im Nu, begegnen sich Menschen und haben Spaß miteinander. Ob im Tanzangebot im Jugendtreff oder bei mehrsprachigen Vorlesestunden in der Stadtbücherei – Platz für die Integration ist vielerorts in der Stadt.

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